Was ist denn da mit den Fahrschülern in Thüringen los?
Eine Studie hat ergeben, dass in die Durchfallquote bei der Fahrprüfung alarmierend hoch ist. In einer Kategorie schneiden die Thüringer sogar deutschlandweit fast am schlechtesten ab.
Thüringer sind Fahrschul-Luschen
Einmal nicht in den Spiegel geschaut, eine rote Ampel übersehen oder die Vorfahrt missachtet – und schon ist die praktische Führerscheinprüfung gelaufen! Für viele Thüringer endet der Traum vom Autofahren schneller als gedacht. Denn die Durchfallquote bei der Fahrprüfung ist alarmierend hoch: Fast jeder Zweite scheitert! Das geht aus einer Studie des TÜV-Verbands hervor. Mit 44 Prozent schnitten die Thüringer im deutschlandweiten Vergleich fast am schlechtesten ab.
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Das kostet nicht nur Nerven, sondern auch eine Stange an Geld! Noch düsterer sieht es bei der Theorieprüfung aus: Hier versagten ganze 49 Prozent der Prüflinge. Thüringen reiht sich damit unter die vier schwächsten Bundesländer ein. Zum Vergleich: In Hamburg fielen nur 36 Prozent bei der Theorieprüfung durch, Schleswig-Holstein glänzt mit einer vergleichsweise niedrigen Durchfallquote von 32 Prozent bei der Praxisprüfung.
Immerhin einen Lichtblick gibt es
Die Gründe für das schlechte Abschneiden sind vielfältig. Fahrlehrer berichten immer wieder von mangelnder Vorbereitung, Prüfungsangst und steigender Nervosität bei den Fahrschülern. Aber auch die steigende Komplexität im Straßenverkehr trägt ihren Teil dazu bei. Wichtig anzumerken ist hier: Eine so hohe Durchfallquote kann auch andere Gründe haben, etwa dass einige Fahrprüfer strenger sind als sonst.
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Bundesweit wurden im vergangenen Jahr bei rund zwei Millionen Prüfungen 4.198 Betrugsfälle entdeckt – das sind 439 mehr als 2023. Thüringen hingegen verzeichnete einen Rückgang von 119 auf 78 Fälle. Insgesamt legten im Freistaat im Jahr 2024 51.216 Prüflinge die Theorieprüfung ab. (mit dpa)