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Wetter in Thüringen: „Ungewöhnlich heftig“ – kommt jetzt das „Winterfeuerwerk“?

Ein heftiger Polarwirbel baut sich über Skandinavien auf – warum dieser unserem Wetter in Thüringen übel mitspielen kann, liest du hier.

© IMAGO/ Thomas Müller

Wetter: So entsteht eine Wettervorhersage

Falls du dich schon immer gefragt hast, wie eine Wettervorhersage entsteht.

Das Wetter in Thüringen hat im Dezember ja bereits einiges zu bieten gehabt. Von bis zu 50 Zentimeter Neuschnee über frühlingshafte 10 Grad plus war einiges dabei.

Jetzt, wo wir mit großen Schritten auf Weihnachten zugehen, bleibt die Frage nach weißen Weihnachten noch offen. So viel sei gesagt: Da kann einiges auf uns zu kommen. Was die neusten Prognosen zum Wetter in Thüringen sagen, liest du hier.

Polarwirbel sorgt für extremes Wetter in Thüringen

Ein ungewöhnlich starker Polarwirbel über Skandinavien kann auch das Wetter bei uns in Thüringen so richtig durcheinanderbringen. Denn wie „Wetterprognose-Wettervorhersage“ schreibt, kann sich aus ebendiesem Wirbel so ziemlich jede erdenkliche Wetterlage bilden. Die ganze Wucht bekommen wir ab dem 21. Dezember zu spüren.

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Denn wie „Wetterprognose-Wettervorhersage“ schreibt, zieht da eine „explosive Mischung“ am Wochenende vom 15. bis 17. Dezember auf uns zu, die sogar ein „Winterfeuerwerk“ mit sich bringen kann – aber auch ein zerstörerisches Potenzial mitbringt. Denn Deutschland und damit auch Thüringen gerät sozusagen zwischen die „Wetter-Fronten“. Der Polarwirbel sackt laut der Prognose ab, während sich ein Hoch auf dem Atlantik aufbläht. Die Folge: am 21. und 22. Dezember saust der Wind mit bis zu 120 Stundenkilometern über Deutschland hinweg – in höheren Lagen sind es sogar 140 km/h.

Und dann bleiben noch zwei Varianten, wie sich der Polarwirbel verzieht. Variante A) Winter mit Schnee und Eis für alle – von Flensburg, Thüringer Wald, München bis sogar in die Mittelmeerregion oder Variante B) der Wirbel wird über Skandinavien stärker und haut dann über Barentssee nach Nordosten ab. Wie „Wetterprognose-Wettervorhersage“ schreibt, sieht es derzeit nach Variante B) aus. „Ob sich nachfolgend eine winterliche Wetterentwicklung wird einstellen können, bleibt abzuwarten“, heißt es weiter.