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Tierheim Erfurt: Mitarbeiter mit emotionalem Hilfe-Ruf – „Am Limit“

Das Erfurter Tierheim platzt aus allen Nähten! Die Mitarbeiter haben alle Hände voll zu tun und es kommen immer neue Tiere nach. Auch du kannst helfen.

© IMAGO/Funke Foto Services

Unterstützt das Tierheim in eurer Stadt

Da sich Tierheime größtenteils durch Spenden finanzieren, sind sie auf eure Unterstützung angewiesen.

Das Tierheim in Erfurt läuft auf Hochtouren. Mitarbeiter gehen dabei bis an ihre Grenzen und darüber hinaus.

Sie brauchen Hilfe!

Erfurt: Neue Tiere kommen ständig nach

Auf Facebook setzten die Mitarbeiter auf der Seite des Tierheims einen Hilfe-Ruf ab: „Das Tierheim ist einfach zu voll. […] Die wenigen Mitarbeiter arbeiten am Limit“. Das gilt für das gesamte Tierheim. An einem Donnerstag (16. November) allein kamen viele neue Tiere in das Heim. 22 Kaninchen, 18 Farbmäuse und 16 Meerschweinchen trafen laut den Stadtwerken Erfurt an einem Tag neu in der Einrichtung ein! Darunter befinden sich auch Tiere aus Beschlagnahmungen vom Veterinäramt. Ein Zustand, der Mitarbeiter und Material an ihre Grenzen bringt.

Neben vielen Kleintieren leben aktuell 36 Hunde und 94 Katzen im Tierheim. Dazu kommen 36 Kaninchen, 31 Vögel, 25 Meerschweinchen, 21 weitere Nager und vier andere Tiere. Um 247 Tiere kümmern sich die Mitarbeiter. Im Gespräch mit Thüringen24 erklären die Stadtwerke: „Wer dem Tierheim Erfurt helfen möchte, kann das gern in Form von freiwilliger Arbeit tun und bei der Tierbetreuung unterstützen“.

Hilfe dringend benötigt

Man kann aber auch anders unterstützen: „Wer uns mit Spenden unterstützen möchte, wir benötigen jetzt größere Mengen an Frischfutter für unsere Kleintiere“, heißt es auf Facebook. Sie brauchen unter anderem:

  • Wintergemüse,
  • Feldsalat,
  • Chicorée,
  • Petersilie,
  • Staudensellerie,
  • Paprika,
  • Gurke,
  • Möhren mit Grün und
  • noch anderes Gemüse.

Auch Einstreu aus Späne oder Stroh für Kleintiere, Nassfutter für Hunde und Katzen oder Katzenstreu benötige man in Erfurt. Du kannst aber auch auf andere Art selber helfen.

Hilfsbereitschaft auf Facebook

Viele zeigen sich auf Facebook dazu bereit zu helfen. Kommentare wie „wann kann man euch die Spende vorbeibringen“, häufen sich. Trotzdem ist jede weitere Hilfe dringend nötig. Über jede Futterspende wird sich gefreut.


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Oder wenn du vielleicht gern etwas mit Tieren machst, wäre Tierbetreuung vielleicht was für dich.