Die Trödel-Show „Bares für Rares“ begeistert seit Jahren mit spannenden Geschichten rund um antike Fundstücke, ausgefallene Kuriositäten und wertvolle Erbstücke. Experten bewerten die mitgebrachten Objekte und geben eine professionelle Einschätzung ab, bevor die Besitzer in den Händlerraum treten. Dort entscheidet sich, ob sie mit einem guten Geschäft nach Hause gehen oder ob die Erwartungen zu hoch angesetzt waren.
Besonders Schmuckstücke sorgen immer wieder für Überraschungen. Manche sehen wertvoller aus, als sie sind, andere entpuppen sich als wahre Schätze. So auch in einer aktuellen Folge „Bares für Rares“, in der ein edles Armband für eine unerwartete Wendung sorgte.
„Bares für Rares“: Paar hatte sich mehr erhofft
Das Ehepaar Elke und Markus Hesse aus Stuttgart brachte ein besonderes Armband in die Sendung. Sie wollten wissen, ob es sich um eine Rarität handelt. Schmuckexperte Patrick Lessmann nahm das edle Stück genau unter die Lupe.
+++ „Bares für Rares“: Bei dieser Blumenbrosche klingelt der Geldbeutel +++
Das Armband, ein Erbstück von Markus‘ Mutter, wurde in Platin gearbeitet. Es bestand aus insgesamt 37 Diamant-Elementen mit einem Gesamtgewicht von 4,5 bis 5 Karat sowie kleinen Saphiren von ebenfalls 4,5 bis 5 Karat. Eine Gravur an der Seite verlieh dem Schmuck eine persönliche Note. Lessmann kam zu einem klaren Ergebnis: Alles in allem ein besonderes Stück.

Er setzte den Schätzpreis auf etwa 5.000 Euro fest. Doch das Ehepaar Hesse hatte eine höhere Erwartung. Es hatte sich bei „Bares für Rares“ mit 8.000 Euro ein wenig mehr erhofft.
„Bares für Rares“: Spannendes Bietergefecht im Händlerraum
Im Händlerraum zeigten sich Markus und Elke Hesse entspannt. „Wir lassen es einmal auf uns zukommen“, erklärte Elke. Der erste Blick auf das Schmuckstück sorgte schnell für Begeisterung. „Bares für Rares“-Händler Daniel Meyer startete mit einem Angebot von 3.000 Euro. Susanne „Susi“ Steiger legte direkt mit 3.500 Euro nach. Dann begann ein packendes Bietergefecht.
+++ „Patek Philippe“-Rarität bei „Bares für Rares“: Händler sind merkwürdig verhalten +++
Besonders Meyer zeigte großes Interesse. „Das sind besondere Stücke, das konnte sich nicht jeder leisten“, erklärte er. Die Gebote kletterten schnell in die Höhe, bis sich das Rennen schließlich zwischen Meyer und Steiger entschied. Am Ende setzte sich Daniel Meyer mit einem finalen Gebot von 6.700 Euro durch.
Mehr News:
Das Ehepaar entschied sich, das Angebot anzunehmen. Sie freuten sich über den Verkaufspreis, der deutlich über der Expertise lag. Das Geld soll nun unter den Enkeln aufgeteilt werden. Ein gelungener Besuch bei „Bares für Rares“.