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Erfurt: Nach tödlichem Straßenbahn-Unfall – EVAG wegen DIESER Entwicklung besorgt

In Erfurt kam es am Montag zu einem Straßenbahn-Unfall, bei dem eine Frau starb. Nehmen die Unglücke bei der EVAG zu?

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Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Dramatische Entwicklung in Erfurt! Binnen kurzer Zeit hat es zwei neue Straßenbahn-Unfälle gegeben.

Zuletzt war am Montagabend (24. Oktober) eine 64-jährige Fußgängerin von der Straßenbahn an der Haltestelle Drosselberg erfasst worden, sie starb an den Folgen des Unfalls. Es war der 67. Unfall mit Beteiligung einer Straßenbahn in Erfurt in diesem Jahr, wie die „Thüringer Allgemeine“ schreibt. Doch sind das wirklich mehr als sonst? Und welche Entwicklung bereitet der EVAG Sorge?

Erfurt: Evag-Betriebsleiter bezieht Stellung zu Unfällen

In diesem Oktober war es in letzter Zeit immer wieder zu Unfälle mit der Straßenbahn gekommen, doch der Eindruck, dass die Vorfälle immer weiter zunehmen, täuscht, stellt Evag-Betriebsleiter Michael Nitschke klar. Tatsächlich waren zur selben Zeit im Vorjahr bereits 70 Unfälle dieser Art gemeldet worden.

Im ganzen Jahr 2021 gab es 77 Fälle, von denen drei tödlich endeten – im Gegensatz zum Vor-Corona-Jahr 2019 dennoch eine Steigerung (63 Unfälle).


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Auch wenn keine gestiegene Gefahrenquelle oder wiederkehrende Unfallursache erkennbar ist, hat Nitschke dennoch eine mögliche Begründung im Kopf. „Was wir feststellen, und was mich bedenklich stimmt, ist eine Zunahme von Gefahrenbremsungen wegen Verkehrsteilnehmern, die sich nicht an Regeln halten“, erklärt der Evag-Betriebsleiter gegenüber der „Thüringer Allgemeine„.

Erfurt: DAS ist die häufigste Unfallursache

Die neuen Tramlink-Straßenbahnen können jetzt noch besser bremsen, was wiederum zu einer Zunahme von scharfen Gefahrenbremsungen führt und dadurch auch zu der Zunahme von verletzten Passagieren, gibt Nitschke weiter an.

Wer Hauptauslöser für die meisten Straßenbahn-Unfälle ist und wie häufig die Fahrzeugführer eine Mitschuld tragen, liest du auf www.thueringer-allgemeine.de.