Und schon wieder kracht es in Erfurt zwischen einem Auto und einer Straßenbahn. Zum Glück diesmal ohne größere Verletzungen – zumindest nach ersten Informationen vor Ort. Die Puffbohnen bekamen den Unfall aber am Freitagnachmittag (31. Januar) im öffentlichen Nahverkehr zu spüren. In einer Linie kam es zu massiven Einschränkungen.
Es gibt aber schon einen ersten Verdacht, was zu dem schweren Unfall in Erfurt geführt haben könnte. Hier liest du mehr.
Erfurt: Straßenbahn kracht in BMW
Gekracht hat es jedenfalls in der Brühlervorstadt an der Kreuzung zwischen der Binderslebener Landstraße und dem Gamstädter Weg. Ein BMW-Fahrer wollte hier offenbar abbiegen und es kam zum Crash. Erste Hinweise vor Ort deuten darauf hin, dass er über Rot gefahren sein könnte. Die Polizei war auf kurzfristige Nachfrage aber zunächst nicht erreichbar.
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Sowohl der Autofahrer als auch die Insassen in der Straßenbahn sollen sich bei dem Unfall aber nicht verletzt haben. Allerdings musste zur Räumung der Unfallstelle der Bereich gesperrt werden. Zwischen dem Bundesarbeitsgericht und dem Hauptfriedhof konnten zwischenzeitlich keine Bahnen fahren.

Die EVAG hatte einen Schienenersatzverkehr zwischen Bindersleben und dem Gothaer Platz eingerichtet, wie das Verkehrsunternehmen auf dem Kurznachrichtendienst „X“ mitteilte.
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Um etwa 15.45 Uhr konnte der Verkehr auf der Linie 4 dann wieder losrollen. Zu diesem Zeitpunkt kam es auf der Strecke für Bahnfahrer aber immer noch zu Einschränkungen.