Auf dem Zoo Leipzig-Gelände tummeln sich knapp 600 verschiedene Tierarten, welche von Besuchern und auch von den Pflegern geliebt werden. Manche von ihnen lassen sogar Berührungen zu, während andere besser aus der Ferne betrachtet werden.
Manche Bewohner werden sogar strikt vermieden! In der Jubiläumsfolge des „Elefant, Tiger & Co. – Podcasts“ verrät ein Pfleger, bei welchem Bewohner im Zoo Leipzig sogar die Tierpfleger auf Abstand gehen.
Zoo Leipzig: Besonderes Jubiläum
Es ist ein ganz besonderes Ereignis. Die 100ste Folge des „Elefant, Tiger & Co. – Podcast“ wurde veröffentlicht! Der Podcast bietet Zoo-Fans immer wieder Insights in das Leben ihrer Zoo-Lieblinge. In jeder Folge rückt ein anderes Tier in den Mittelpunkt. Zum besonderen Jubiläum wird da natürlich auch ein besonderes Tier vorgestellt.
Die Rede ist von der Netzmuräne. Alle Augen sind auf das Panoramabecken gerichtet, in dem sie schwimmt. Um sie zu sehen, müssen Zoo-Besucher aber auch echt Glück haben, denn die meiste Zeit am Tag versteckt die sich die weiß-schwarz gefleckte Muräne zwischen Riff-Gesteinen.
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Leicht zu übersehen ist sie vom Körperbau aber eigentlich nicht. Da erinnert sie eher an eine große Schlange, erklärt Tierpfleger Erik Richter. „Sie haben weder Brust noch Bauchflossen“, so Richter. Dadurch können sie sich perfekt an ihren Lebensraum anpassen und durch die Riffe schlängeln – trotz ihrer enormen Größe von bis zu einem Meter und 80 cm.
Sie kann auch zubeißen!
Mit dieser Länge ist die Netzmuräne auch das längste Tier, welches im Panoramabecken betrachtet werden kann. Die Tierpfleger bekommen sie in ihrer vollen Pracht auch nur selten zu sehen, weil sie erst in der Nacht im Becken herumschwimmt und auf Jagd geht. Tagsüber lässt sie sich nur zwischenzeitlich zur Fütterung blicken.
Tierpfleger Richter beschreibt die Netzmuräne im Zoo Leipzig eher als zurückhaltend. Trotzdem sollte der Umgang mit ihr vorsichtig angegangen werden. „Es kann allerdings vorkommen, wenn die Muräne daran gewöhnt ist, vom Menschen gefüttert zu werden, dass sie dann auf den Menschen geprägt ist“, erklärt Zimmer. Wenn dann ein unbekannter Taucher ins Becken steigt, kann sie sich schnell bedroht fühlen. „Dann kann es doch passieren, dass die Muräne auch mal zubeißt“, so der Tierpfleger.
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Das wäre unangenehm, denn die Muräne hat besonders spitze Zähne. Deshalb wird der direkte Kontakt mit ihr eher vermieden. Im Regelfall kommt es aber gar nicht erst zu solchen Szenarien, denn die Muräne versteckt sich dann aber lieber in ihrer Höhle, als zu nah zu kommen. Die ganze Podcast-Folge kannst du dir übrigens in der MDR-Audiothek anhören.