Ostern steht vor der Tür und für viele Menschen gehören bunt gefärbte Eier und frische Zutaten für Ostergerichte zur Tradition. Auch in Thüringen gehört das Ei zum festen Bestandteil des beliebten Familienfests, dessen Bedeutung längst nicht mehr nur religiöser Natur ist.
Medienberichten zufolge zeichnet sich eine angespannte Marktlage ab. Steigende Preise und Berichte über leere Regale sorgen bei vielen Kunden für Unsicherheit. Besonders Bio- und Freilandeier seien laut NDR nicht immer in gewohnter Menge verfügbar. Wie sieht die Lage in Thüringen aus?
Thüringen: Eier kosten deutlich mehr
Die Eierpreise sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts haben sie sich in fünf Jahren um rund 40 Prozent verteuert. Allein seit Jahresbeginn gab es erneut Preisanpassungen. Neben der hohen Nachfrage setzen steigende Kosten die Landwirte unter Druck.
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„In Deutschland haben wir einen Selbstversorgungsgrad von 73 Prozent, dementsprechend kommt jedes vierte Ei nicht von hier“, sagt Heiko Schwarting, Landwirt aus Hude zum NDR. Doch die Importe aus dem Ausland seien ebenfalls betroffen. In den USA beispielsweise führt die Vogelgrippe zu Engpässen. Auch in Europa wirkt sich das auf die Verfügbarkeit aus. Könnte sich das auch auf Thüringen auswirken?
Supermärkte geben Entwarnung für Thüringen
Trotz der angespannten Marktsituation beruhigen die großen Handelsketten ihre Kunden aus Thüringen. „Für unsere Kundinnen und Kunden sind Eier weiterhin flächendeckend bei ALDI Nord erhältlich“, teilt das Unternehmen mit. Edeka bestätigt: „Unsere Mengen sind mit unseren Lieferanten abgesichert.“
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Zwar sei das Angebot an Bio- und Freilandeiern etwas knapper, doch eine generelle Verknappung gebe es nicht. Auch Rewe sieht die Lage stabil: „Wir sehen aktuell die Warenverfügbarkeit von Frischeiern in unseren Märkten nicht gefährdet“, antwortet das Unternehmen von Anfrage von Thüringen24.
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Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Wochen entwickelt. Die steigende Nachfrage und die Auswirkungen der Vogelgrippe setzen die Lieferketten unter Druck. Verbraucher aus Thüringen dürfen sich also auf Ostereier freuen – müssen aber mit höheren Preisen rechnen.