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Wetter in Thüringen: Heftiger Sommer-Trend! „Sieht rot“

Noch warten wir auf den Frühling. Doch ist der erstmal da, ist der Sommer nicht mehr weit. Aber was erwartet uns da in Thüringen?

© IMAGO/Christian Spicker

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Warum ist es im Sommer so warm und im Winter so kalt?

Noch schwanken wir in Thüringen zwischen Frühlingsbeginn und Spätwinter – doch bekanntermaßen vergeht die Zeit ja schneller als man denkt, und dann steht auch der Sommer wieder vor der Tür.

Anlass genug für die Wetter-Experten, erste Berechnungen anzustellen, was uns da im Sommer in Thüringen, Deutschland, Europa und global erwarten könnte.

Wetter in Thüringen: Heftiger Sommer-Trend

Das Wichtigste vorweg: Zunächst einmal sind es nur Berechnungen. In Stein gemeißelt ist bei diesen Trends noch nichts. Doch sollte es so kommen, wie beispielsweise die NOAA und das ECMWF-Modell es berechnen, könnte der Sommer in Teilen Europas heftig ausfallen.

Wetter-Expertin Kathy Schrey titelt auf dem Youtube-Kanal „wetter.net“ „MEGA-Sommer mit Wetterextremen: 40-Grad-Hitzewellen, Dürre und Sturzfluten!“. Doch wo genau könnte uns das treffen? Ein Blick auf die NOAA-Berechnungen zeigt: Der Sommer könnte im Juni, Juli und August zu warm ausfallen, etwa 1 bis 2 Grad über dem neuen Klimamittel könnten sich die durchschnittlichen Temperaturen hier in Europa einpendeln.

„Überhaupt nicht einig“

Und wie sieht es mit dem Regen aus? Im Süden Europas könnte es „überdurchschnittlich viel Niederschlag“ geben. „Bei uns im Süden und in der Mitte des Landes auch, ansonsten ist es unauffällig bei uns“, sagt Kathy Schrey. Die rote Karte in puncto Niederschlag könnte dagegen Osteuropa kassieren. Dort könnte eine ausgeprägte Hochdruckwetterlage dafür sorgen, dass die Tendenz eher Richtung Dürre geht.


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Und was sagt das ECMWF-Modell? Das berechnet zumindest die Temperaturen für Europa ähnlich wie die NOAA – zu warm. In Sachen Regen hingegen „sind sich die Wettermodelle nämlich überhaupt nicht einig“, betont Kathy Schrey. Demnach könnte es im Nordwesten eher zu trocken werden, im Mittelmeerraum hingegen könnte die „klassische Menge“ an Regen fallen, und im Nordosten und Norden könnte es eher zu nass sein.

Besonders heftig werde es dann beim Blick auf die globalen Temperaturen, sagt die Wetter-Expertin. Denn auch global sehe das ECMWF-Modell schlichtweg „rot“. Wie es wirklich kommt, bleibt aber weiterhin abzuwarten.