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Thüringen: Fetter Flieger über Eisenach – und keiner weiß warum

Ein seltener Flieger dreht seine Runden am Himmel über Thüringen. Am Boden wundert man sich, was es damit auf sich hat.

Alarm über Eisenach!
© imago/Westend61

Alpenrundflug mit Air Zermatt

Hier haben sie Ihre Basis – die berühmten roten Hubschrauber vonAir Zermatt.

Dass gelegentlich Flugobjekte über die Häuser in Thüringen vorbeiziehen, ist keine Seltenheit. Immer wieder beobachten Hobby-Flugzeug-Spotter bestimmte Maschinen beim Landeanflug: Eine große Boeing oder die neue Emirates-Maschine. Es sind echt Hingucker, die auch in Thüringen landen.

Jetzt wurde im Freistaat aber noch ein Objekt gesichtet, was viele Fragen aufgeworfen hat. Thüringen24 hat nachgeforscht, was es damit auf sich hat.

Thüringen: Ungewöhnliche Sichtung auf dem Flugplatz

Am Himmel finden sich viele Flugobjekte, welche die Menschen begeistern. Am schnellsten schauen sie auf, wenn sie etwas sichten was ungewöhnlich ist. Militärflugzeuge oder Hubschrauber beispielsweise bekommen sie eher selten zu Gesicht. Umso mehr freut es besonders Hobby-Spotter, wenn sie mal so einen richtig seltenen Fang machen.

So ist es sicher auch den Flugzeug-Liebhabern am Mittwoch (26. Februar) ergangen. Sie sahen auf dem Flugplatz Eisenach-Kindel ein ganz besonderes Ereignis! Gegen 15 Uhr landete dort ein Riesen-Hubschrauber der Bundeswehr-Luftwaffe – in besonderer Mission.

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Was macht der Brummer in Thüringen?

Er ist grau, 295 km/h schnell und fast elf Tonnen schwer. Der Transport-Helikopter der Bundeswehr vom Typ „Sikorsky S-65“ war laut Angaben eines Sprechers des Luftfahrtamtes der Bundeswehr unterwegs von Holzdorf nach Laupheim in Baden-Württemberg. Das ist seine Heimatbasis. Auf dem Flugplatz in der Nähe von Eisenach machte er dann einen kurzen Zwischenstopp. Sein Anblick verschlägt einem fast den Atem. Ganze 22 Meter misst der Durchmesser des Hauptmotors – ein riesiges Gestell also!

Bei dem Anblick kann es einem sicher auch mulmig zumute werden, das ist jedoch ungegründet. Der Hubschrauber war lediglich auf einem Trainingsflug unterwegs, mit Zwischenstopp auf dem Landeplatz. Dabei ist er ziemlich tief geflogen. Laut Angaben des Sprechers war er mit einer Mindestflughöhe 30m über Grund unterwegs.


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Damit er dabei dem weiteren Flugverkehr nicht in die Quere kommt, wurde im Vornerein alles geplant. „Der Flug erfolgte unter Berücksichtigung der flugbetrieblichen Bestimmungen“, so der Sprecher.