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Tierheim Thüringen: Mitarbeiter traurig – „Sie kommt wieder zurück“

Das Schicksal meint es nicht gut mit Hündin Maja. Eigentlich sollte sie ihr Happy End bekommen – doch nun ist sie zurück im Tierheim in Thüringen.

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Ein liebevolles Zuhause, eine Familie, in der man sich geliebt und geborgen fühlt – das ist es, was sich die Tierheim-Mitarbeiter stets für ihre Schützlinge wünschen. So auch für Hündin Maja.

Die Xolo-Hündin hatte es in ihrem bisherigen Leben nicht leicht. Musste bereits zwei Mal die Familie wechseln, bevor sie ins Tierheim Eisenach in Thüringen kam. Nun schien sie ihr Happy End zu bekommen – doch dann folgte die Hiobsbotschaft.

Tierheim Thüringen: Hund verliert zwei Mal Familie

Maja erblickte im Juli 2018 das Licht der Welt in Erfurt. Und zunächst schienen für sie alle Weichen gestellt für ein schönes Leben. Mit acht Wochen kam sie in ihr erstes Zuhause, fühlte sich geliebt und geborgen – und dachte wohl, dass dies nun ihr Für-immer-Plätzchen sein könnte. Doch nach sieben Monaten platzte der Traum. Wie die Mitarbeiter des Tierheims bei Facebook schrieben, hatte der Vermieter ihrer Familie Hunde verboten. Und so kam Maja zu einer neuen Familie.

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Doch dort fühlte sich die Xolo-Hündin nicht richtig wohl. „Die kleinen Kinder waren mir zu ungestüm und übergriffig. Ich kam nie richtig an“, schrieben die Mitarbeiter aus der Sicht der Hündin in einem Facebook-Beitrag. Darum entschied sich die Familie damals, Maja ins Tierheim zu bringen. Zunächst nach Springen. Doch von dort aus ging es dann für Maja nochmal weiter nach Eisenach. Und im hiesigen Tierheim hieß es dann für Maja: Warten auf ein neues Zuhause. Die Mitarbeiter beschrieben die Hündin Ende Januar in einem Facebook-Beitrag als sportlich und aktiv. Sie suchten für Maja eine sportliche Familie – ohne Kinder, ohne Katzen oder Hunde.

„Sie ist nicht das Problem“

Und scheinbar schien sich schnell eben jene Familie gefunden zu haben. Denn Mitte Februar teilte das Tierheim Eisenach einen Post, in dem es hieß: „Heute hat unsere Maja ihre Köfferchen gepackt und zieht zu tollen Menschen. Wir hoffen, sie benimmt sich gut und hat ein glückliches langes Leben vor sich. Leb los – liebe Maja.“


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Doch aus dem Daumendrücken und Hoffen wurde nichts. Denn nur wenige Stunden später aktualisierte das Tierheim den Post mit einem traurigen Update: „Sie kommt morgen zurück und steht wieder zur Vermittlung. Sie ist nicht das Problem… Schade. Wir hatten uns so für sie gefreut.“ Eine Nachricht, die auch einige Facebook-Nutzer betroffen macht. „Ich bin so unsagbar traurig“, schreibt beispielsweise eine Frau. „Armes Tier“, meint eine andere. Und eine dritte ist sich sicher: „Die kleine Maus wird ein gutes Zuhause finden, da bin ich zuversichtlich!“ Für die Tierheim-Mitarbeiter und Maja heißt es nun wieder Hoffen und Bangen und Warten – bis hoffentlich das nächste Mal die Für-immer-Familie für Maja anklopft.