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Wetter in Thüringen: Experte verkündet Frühlings-Schocker – „Sehr angespannte Entwicklung“

Ein Wettermodell sieht für Flora und Fauna schwarz. Auch in Thüringen dürfte der Frühling viel zu trocken werden. Oder doch nicht?

Ein Wettermodell sieht für Flora und Fauna schwarz. Auch in Thüringen dürfte der Frühling viel zu trocken werden. Oder doch nicht?
© IMAGO/Panthermedia

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Warum ist es im Sommer so warm und im Winter so kalt?

Bis zum Frühlingsanfang sind es noch ein paar Wochen, aber die ersten Krokusse schießen schon wieder aus dem Boden. Auch in Thüringen.

Ein Wetter-Experte blickt schon mal voraus – und hat eher schlechte Nachrichten im Gepäck. Unter anderem für die Frühlingsblumen.

Wetter in Thüringen: Frühling zu trocken?!

Zumindest für Flora und Fauna sieht es dem Langzeitmodell zufolge ziemlich mies aus, was Niederschläge angeht. Dabei braucht die Natur doch im Frühjahr unbedingt Reden, um richtig durchstarten zu können. Der ist aber nicht in Sicht. Und wegen des bisher verhältnismäßig trockenen Winters sind das keine guten Aussichten, sagt auch Diplom-Meteorologe Dominik Jung in seinem Youtube-Video am Samstag (1. Februar).

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Im Februar sei nicht viel Niederschlag zu erwarten. „Das wird eher eine trockene Angelegenheit. Es macht den Anschein, als wären die Hochdruckgebiete im Februar omnipräsent“, sagt Jung. Die Experten erwarten dann auch einen eher milden März mild „Insgesamt bleibt es wohl relativ trocken. Das ist deutlich zu wenig Niederschlag“, sagt Jung mit Blick auf die Karte. Dabei sei doch der Wachstums- und Frühlingsmonat. „Da bräuchte es schon mal ein bisschen Regen für die Natur, damit die mal in die Gänge kommt.“

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Im April und Mai das gleiche Spiel: Weniger Niederschlag als üblich. Vor allem im Süden und auch in der Mitte – also auch in Thüringen. Also sieht es nach vier Monaten in Folge aus, in denen es zu trocken bleibt. „So extrem nass ist ja auch der Winter bisher nicht gewesen. Das ist also mal wieder eine sehr angespannte Entwicklung im Frühling, die uns da aufgezeigt wird“, sagt der Diplom-Meteorologe von wetter.net.


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Gleichzeitig betont er aber auch, dass das Ganze noch in den Sternen steht: „Das ist nur eine klimatologische Abschätzung und noch keine Prognose. Das Klimamodell versucht nur abzuschätzen, inwiefern Monate wärmer, kälter, nasser oder trockener werden können. Im Vergleich zum neuen Klimamittel (1991-2020). Das wird sich immer mal wieder hin und her bewegen. Völlig normal, weil ja auch täglich neue Fakten dazu kommen. Spannend bleibt es aber so oder so!“