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Thüringen: Hannah (3) leidet an seltenem Tumor – jetzt kämpft ihre Familie auch noch mit Existenzangst

Hannah (3) hat einen seltenen Tumor und kämpft um ihr Leben. Doch jetzt müssen sich ihre Eltern auch noch um ihre gesamte Existenz sorgen.

Hannah ist erst drei Jahre alt. Ihre Eltern bangen um das Leben ihrer Tochter.
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Das ist die Kindergrundsicherung

Die Bundesregierung plant eine Kindergrundsicherung, die Kinder finanziell unterstützen soll. Eine Arbeitsgruppe sitzt aktuell an der Konzeption einer Kindergrundsicherung.

Es ist kaum vorstellbar, welche Ängste und wieviel Schmerz eine Familie aus Gera in Thüringen ertragen muss. Denn Tochter Hannah ist schwer krank. Von einem Tag auf den anderen hatte sich das Leben der Familie komplett auf den Kopf gestellt. Und als ob dies noch nicht genug wäre, kommen jetzt auch noch große Geldprobleme hinzu.

Damit wenigstens ein winzig kleiner Teil der Sorgen der Familie abgenommen werden kann, hat das Team einer Kindertagesstätte in Thüringen sich ein Herz gefasst und eine Spendenaktion ins Leben gerufen.

Thüringen: Hannah (3) kämpft um ihr Leben

Das Schicksal der dreijährigen Hannah aus Gera geht den Menschen in ihrem Umfeld sehr nahe. Ihre Erzieherinnen wollen jetzt die Familie wenigstens finanziell etwas entlasten. „Hannah ist ein lebenslustiges Mädchen, mit strahlenden blauen Augen, dem der Schalk im Nacken sitzt. Schlagfertig und empathisch tritt sie mit ihren drei Jahren für sich und ihre Nächsten ein.

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Sie ist stark und um keine Antwort verlegen. Gespräche mit ihr können einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Für Scherze ist sie immer zu haben. Lebenslustig läuft sie durch die Welt und hört man ihr herzhaftes Lachen, so spürt man es im Herzen“, wird die Kleine von ihren Erzieherinnen bei „gofundme“ beschrieben.

Hannah ist erst drei Jahre alt. Ihre Eltern bangen um das Leben ihrer Tochter.
Hannah ist erst drei Jahre alt. Ihre Eltern bangen um das Leben ihrer Tochter. Foto: gofundme

Doch plötzlich war alles anders. Hannah sei oft krank gewesen. „Lungenentzündung, Bronchitis, regelmäßig gab es schlaflose Nächte wegen Husten und Hustenanfällen“, heißt es weiter. Der Tumor, der in Hannahs Lunge wucherte, wurde nicht erkannt. Bis endlich Ende April 2024 ein „Etwas“ in ihrer Lunge entdeckt wurde. Dieses Etwas sei zu dem Zeitpunkt bereits faustgroß gewesen.

Thüringen: Hannahs Familie bangt um ihre Existenz

Bei Hannah wurde eine Chemotherapie begonnen, bis klar war, dass der seltene Tumor nicht gestreut hat. Nun geht es darum, diesen noch so kleinen Körper stark zu machen, für einen Transport in eine Spezialklinik in Tübingen. Für Hannahs Familie ist diese Zeit eine einzige Tortur. Denn mittlerweile haben sie nicht nur furchtbare Angst um ihr Kind, sondern müssen sich auch noch um ihre Existenz sorgen. Hannahs Papa hat seinen Job verloren, ihre Mutter wird nicht mehr bezahlt, weil sie ihren Job nicht mehr machen kann.

„Die Eltern sind permanent vor Ort“, schreibt Hannahs Erzieherin. „Die Unterkunft müssen sie selbst zahlen. Die Fahrt dem Hubschrauber hinterher ins nächste Krankenhaus, sowie der dortige Aufenthalt wird ebenfalls nicht übernommen. Hannahs große Schwester (16) ist zu Hause.“


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Die Sorge um Hannahs Gesundheit kann der Familie niemand abnehmen. Doch wenigstens die finanzielle Last solle geregelt sein. Darum sammeln die Erzieher nun Spenden, um der Familie ein bisschen mehr gemeinsame Zeit zu schenken.

Wenn du Hannah und ihrer Familie helfen willst, kannst du hier ihre Geschichte nochmal nachlesen und deinen Beitrag leisten. In der Hoffnung, dass Hannah am Ende wieder ganz gesund wird.