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Thüringen: Extrem seltenes Phänomen am Himmel! Astronomen baff – „Außergewöhnlich“

Über Thüringen war in der Nacht zu Samstag ein extrem seltenes Himmelsphänomen zu beobachten. Hier findest du die besten Bilder.

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© Johannes Krey / Montage: News38

Thüringen: Fünf kuriose Fakten über den Freistaat

Der Freistaat Thüringen hat Einiges zu bieten. Hier kommen fünf kuriose Fakten, die du vielleicht noch nicht wusstest.

So etwas sehen wir nicht alle Tage! Erst recht nicht über Thüringen. In der Nacht zu Samstag (11. Mai) wurden etliche Glückspilze dennoch Zeuge eines ganz besonderen Naturspektakels.

In sozialen Medien überschlagen sich die Beiträge von Nutzern, die ihre Schnappschüsse vom irren Himmelsphänomen über Thüringen teilen. Selbst Astronomen sind komplett baff. Bei uns bekommst du alle Infos – und natürlich die besten Bilder.

Thüringen: Irres Himmelsspektakel über dem Freistaat

Normalerweise buchen Menschen lange Reisen, um sie einmal im Leben beobachten zu können. Meist weit hoch hinaus nach Skandinavien in den nördlichen Polarkreis. In ganz seltenen Fällen sind sie aber auch in Deutschland zu sehen. Dafür muss aber schon vieles zusammenkommen. In der Nacht zum Samstag gab es aber – im wahrsten Sinne des Wortes – den perfekten Sturm.

+++ Thüringerin fällt aus allen Wolken! „Verboten und gefährlich“ +++

Astronomen hatten in den vorangegangen Tagen mehrere große Sonnenstürme beobachtet, die sich auf den Weg zur Erde machten. Sie waren zum Teil so stark, dass sie sogar einen Ausfall von Stromnetzen befürchteten. So schlimm kam es dann zum Glück aber nicht. Trotzdem machten sie sich ziemlich deutlich auch bei ins in Thüringen bemerkbar. In sichtbaren Polarlichtern.

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Astronomen komplett baff

Sie entstehen, wenn die Partikel der Sonnenstürme in unserem Magnetfeld quasi „verglühen“. Normalerweise können wir sie aber nur in den Polarregionen beobachten. Damit sie es bis zu uns nach Deutschland „schaffen“, muss uns schon ein entsprechend starker Sonnensturm erreichen. Das war in der Nacht zu Samstag offensichtlich der Fall.

Astronomen sprechen bei Sonnenstürmen übrigens von „Koronalen Massenauswürfen“ (CME). Astronom Volker Bothmer von der Universität in Göttingen erklärt: „Einen extrem starken Sturm, der zu Ausfällen von Stromnetzen und anderem führen kann, hat es jedoch nicht gegeben.“


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Der Sonnenfleckcluster sei etwa 16-mal so groß wie der Durchmesser der Erde, teilten Experten der US-Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) am Freitag bei einer Pressekonferenz mit. Die Betreiber von wichtiger Infrastruktur in den USA seien benachrichtigt worden. Es sei das erste Mal seit 2005, dass eine derart hohe Warnstufe für einen geomagnetischen Sonnensturm ausgegeben worden sei, sagte Shawn Dahl von der NOAA. „Das ist ziemlich außergewöhnlich, ein sehr seltenes Vorkommnis.“ (mit dpa)