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Opel in Thüringen: Autobauer streicht Stellen! Müssen die Mitarbeiter in Eisenach zittern?

Opel kommt mit einer Hiobsbotschaft um die Ecke: Bis zu 1.000 Stellen sollen gestrichen werden. Auch im Werk in Thüringen?

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u00a9 IMAGO/Panthermedia

Der Opel Mokka E im Test // IMTEST

Kleiner als ein Kompaktauto und dennoch schon ein SUV. IMTEST hat den Opel Mokka-e in Stadt und Land ausgiebig getestet.

Diese Nachricht von Opel ist eingeschlagen, wie eine Bombe!

Der deutsche Auto-Riese möchte in den nächsten Jahren massiv Stellen abbauen – bis zu 1.000 Arbeitsplätze sollen auf dem Spiel stehen. Und das, obwohl der Absatz eigentlich stimmt. Heißt das, die Opel-Mitarbeiter in Thüringen müssen um ihren Job bangen? Das liest du hier bei uns.

Opel in Thüringen: Droht eine Kündigungswelle?

In den letzten Jahren hat Opel immer wieder Stellen abgebaut. Zu Glanzzeiten hat der Autobauer mehr als 30.000 Menschen beschäftigt. Mittlerweile ist diese Zahl um ein Vielfaches geschrumpft. Laut Angaben des Unternehmens arbeiten im Moment nur noch etwa 8.300 Menschen für Opel. Doch obwohl 2023 der Umsatz des Konzerns angestiegen ist, ist bei den Sparmaßnahmen noch immer kein Ende in Sicht.

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Besonders im Opel-Hauptsitz Rüsselsheim wird es laut „mittelhessen.de“ eng für zahlreiche Mitarbeiter werden. Insbesondere im Engineering-Bereich. Aber auch andere Areale könnten betroffen sein. Doch wie sieht es in Thüringen aus? Müssen die Opel-Mitarbeiter in Eisenach auch um ihre Jobs bangen? Thüringen24 hat bei dem Auto-Riesen mal nachgefragt.

„Richtet sich an alle Beschäftigte“

Die überraschenden Neuigkeiten über den Stellenabbau bei Opel beschäftigen logischerweise auch diejenigen, die in dem Werk in Eisenach (Thüringen) angestellt sind. Von Seiten Opels heißt es, der Konzern müsse die Wettbewerbsfähigkeit Opels „vor dem Hintergrund der umfassenden Transformation der Branche, der geopolitischen Situation sowie massiver Energie- und Rohstoffpreiserhöhungen“ langfristig stärken. Daher der Stellenabbau.

Zusätzlich habe die Geschäftsführung von Opel bereits vor Jahren ein Freiwilligenprogramm mit Sozialpartnern ins Leben gerufen, das noch immer fortgeführt wird. Dabei können Mitarbeiter sich laut „mittelhessen.de“ freiwillig zu ihren Optionen beraten lassen. „Das Angebot richtet sich an alle Beschäftigten“, heißt es von einem Unternehmenssprecher. Also auch für Opel-Mitarbeiter in Thüringen.


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Thüringer Opel-Mitarbeiter können zum Glück erstmal ausatmen. Zum einen haben sich die Geschäftsleitung des Auto-Riesens und die Gewerkschaft IG Metall darauf geeinigt, die Beschäftigungssicherung bis Mitte 2029 zu verlängern, teilte der Unternehmenssprecher auf Thüringen24-Anfrage mit. Zum anderen sind laut „mittelhessen.de“ die Werke, in denen die Autos vom Band laufen, nicht von der Kündigungswelle betroffen. Also bleibt im Opel-Werk in Eisenach erst einmal alles so, wie es ist.