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Wetter in Thüringen: Bittere Prognose! Experte spricht von „Zusammenbruch“

Das Wetter in Thüringen macht richtig gute Laune – doch ob wir uns auch weiterhin auf Sonnenschein freuen können?

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u00a9 IMAGO/Jan Eifert

Die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990

Dauerregen, Sturm oder Rekord-Hitze: Das waren die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990.

Die Thüringer Sonne lacht, die Blätter sprießen und die Blumen blühen. Kein Wunder, dass es gerade nahezu jeden vor die Haustür zieht: Das herrliche Wetter lädt dazu ein, spazieren zu gehen, die Sonne zu genießen und vielleicht auch schon das ein oder andere Eis zu schlemmen. Doch der April ist bekannt für sein meteorologisches Chaos – müssen wir uns also demnächst schon darauf einstellen, dass sich das Wetter radikal ändert?

Ob das Wetter so bleibt oder wir uns doch wieder auf Winter-Stimmung einstellen müssen, kannst du hier nachlesen.

Wetter in Thüringen: „Arctic Outbreak“ im Anmarsch?

Das Wetter in Thüringen zeigt sich am Samstag (13. April) von seiner sonnigen Seite: Eine Kombination von einem Tief und einem Hoch mit Warmluftschub sorgt laut Meteorologe Michael Hoffmann von „wetterprognose-wettervorhersage“ dafür, dass wir bei über 20 Grad und Sonne den Frühling so richtig genießen können. Das sollte man lieber auch tun, denn ab Sonntag (14. April) soll sich das Wetter schlagartig ändern.

+++ Wetter in Thüringen: Erst Sommer-Feeling, dann Frost? Meteorologe wird deutlich – „Mega-Absturz!“ +++

Das Hochdruckgebiet weicht dann dem Tief und zieht Richtung Norden – was bleibt, ist das Tiefdruckgebiet, was es ganz schön in sich hat. „Das Strömungsmuster meridionalisiert und der Weg für einen Arctic Outbreak wird frei gemacht“, prognostiziert Wetterfrosch Hoffmann. Konkret: Wir können uns auf einen radikalen Temperaturabsturz auf 5 bis 10 Grad mit Graupelschauern und Gewitter in den tieferen Lagen einstellen. In den mittleren und höheren Lagen spricht Hoffmann sogar von teilweise winterlichen Wetterbedingungen!

Zusammenbruch der Polarwirbel

Kommt der Winter also doch wieder zurück? Das ist gar nicht so unwahrscheinlich: „Ab den höheren mittleren Lagen kann sich eine nennenswerte Schneedecke ausbilden und in den klaren Nächten ist verbreitet mit Frost von bis -2 Grad zu rechnen“, erläutert der Experte – doch das sei für den launischen April ganz und gar nicht ungewöhnlich. Die Frage ist dennoch, wie lange wir mit ungemütlichen Temperaturen rechnen müssen.


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Bis Montag (22. April) wird das kalte Wetter im Freistaat wohl mindestens mal andauern, erst ab dann haben wir laut Hoffmann wieder die Chance auf frühlingshafte Temperaturen. Grund dafür seien Polarwirbel, die bei ihrem Zusammenbruch für einen extremen Temperatur-Umschwung sorgen – und das wiederum löse dann den sogenannten „Arctic Outbreak“ aus.