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Thüringen: Nach tragischem Teenie-Moped-Unfall – 16-Jährige stellt sich Hammer-OP

Eine Jugendliche aus Thüringen erlitt schweres Schicksal durch Moped-Unfall. Was die 16-Jährige jetzt auf sich nimmt, kannst du hier nachlesen.

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u00a9 IMAGO/Markus Klu00fcmper

Laut statistischem Bundesamt: Das sind die häufigsten Unfall-Ursachen

Im Jahr 2022 kam es laut dem statistischen Bundesamt zu rund 2,4 Millionen Unfällen auf deutschen Straßen. In diesem Video verraten wir die häufigsten Unfall-Ursachen.

Dieser tragische Unfall bewegte ganz Thüringen: Ein kleiner Ausflug mit dem Moped veränderte im September 2023 von heute auf morgen einfach alles – er stellte das Leben der 16-jährigen Fiona und ihrer Familie einmal komplett auf den Kopf. Seitdem ist nichts, wie es einmal war.

Was damals passiert ist und welchen großen Schritt die Familie nun gegangen ist, kannst du hier nachlesen.

Thüringen: Operation nach tragischen Unfall-Folgen

Es war der 13. September 2023 – ein Tag, der im Leben einer Familie einen tragischen Einschnitt bedeuten sollte. Denn als die 16-jährige Fiona mit ihrem Freund nur kurz eine Runde auf dem Moped drehen wollte, kam es zu einem schrecklichen Zwischenfall. Der Teenager aus Eisfeld in Thüringen kam an dem Abend nicht nach Hause. Stattdessen hörten ihre Eltern Sirenen und konnten die Rettungshubschrauber am Himmel kreisen sehen.

+++ Thüringen: 16-Jährige nach Unfall monatelang im Wachkoma – Familie kämpft mit traurigem Schicksal +++

Ein VW-Bus hatte die beiden Teenager damals auf dem Moped erfasst, als sie sich auf die Bundesstraße einfädeln wollten – Fionas Freund hatte den Wagen nicht kommen sehen. Die Unfall-Folgen waren für die 16-Jährige fatal: Ihr Gehirn wurde schwer beschädigt, der Teenager lag sogar für einige Zeit im Wachkoma. Jetzt hat sich die Familie für eine komplexe Operation entschieden, wie „inSüdthüringen“ am Freitag (22. März) berichtete.

Spenden haben Umbau ermöglicht

Der Unfall hinterließ in Fionas Kopf ein circa handgroßes Loch – doch das sollte nicht dauerhaft so bleiben. Stattdessen haben die Ärzte in der Bochumer Uniklinik ein Implantat in ihrem Schädel eingesetzt: „Ein ganz neues Verfahren. Eines, das Fiona vielleicht eine Folge-OP und viel Stress erspart“, erklärt Stiefvater Stefan im Gespräch mit dem Online-Portal. Sie habe die Operation gut überstanden und sei sogar nicht mehr auf der Intensivstation.


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Wie es nun weitergeht? Stefan hat das Haus in Eisfeld bestmöglich auf die Rückkehr von Fiona und ihre Mutter Anne von der Bochumer Uniklinik vorbereitet. Vor dem Haus gibt es nun eine Rollstuhlrampe und Fionas Zimmer wurde vom Dachgeschoss ins Erdgeschoss verlegt. Spenden haben ermöglicht, dass die Familie nicht nur einen Kleinbus kaufen kann – sie konnten ihn mit den Geldern sogar rollstuhlgerechten umbauen. Bleibt nun zu hoffen, dass Fiona weiterhin gesundheitliche Fortschritte macht und sich Familienleben nach der Rückkehr nach Hause etwas normalisiert.