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Wetter in Thüringen: Jetzt also doch! Experte befürchtet Winter-Comeback – „Irgendwas ist da im Busch“

Das Wetter in Thüringen sorgt mit milden Temperaturen und Sonne für echte Frühlingsstimmung – doch für wie lange noch?

© IMAGO/Panthermedia

Die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990

Dauerregen, Sturm oder Rekord-Hitze: Das waren die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990.

Das Wetter in Thüringen ist ein auf und ab: Während Mitte Januar noch eine Schneedecke über dem Freistaat gelegen hatte, war der Winter-Traum spätestens Ende des Monats vorbei. Denn milde Temperaturen und Sonnenschein haben auch das letzte bisschen Winter weggespült und den Weg frei für frühlingshafte Stimmung im Februar gemacht.

Eigentlich dachten wir, das Winter-Wetter in Thüringen sei vorbei – doch das stellt Wetterfrosch Dominik Jung von wetter.net mit seinen jüngsten Prognosen in Frage. Warum wir uns vielleicht doch nochmal auf eisige Temperaturen einstellen müssen, liest du hier.

Thüringen: „Die Sonne sucht man vergebens“

Können wir uns in Thüringen bald wieder auf Winter-Wetter einstellen? „Irgendwas ist da im Busch – irgendwas stellt sich um Richtung Monatsmitte“, prognostiziert Wetter-Experte Dominik Jung von „wetter.net“ mit Blick auf eine aktuelle Berechnung des Europäischen Wettermodells. Im Moment sieht es allerdings ganz und gar nicht nach Winter aus: Ab Dienstag (6. Februar) werden nicht nur milde, sondern sogar warme Temperaturen im Freistaat erwartet.

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Für Samstag (3. Februar) und Sonntag (4. Februar) können wir uns auf viele Wolken, stellenweise Sprühregen und Temperaturen um die 10 bis 11 Grad einstellen. „Die Sonne sucht man vergebens, meist bleibt es über den Tag stark bewölkt bis bedeckt“, analysiert Jung. Erst wieder am Dienstag (6. Februar) könnten sich wieder einige Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke im Freistaat kämpfen – an diesem Tag könnten die Temperaturen sogar auf warme und frühlingshafte 13 Grad klettern.

„Ist auf jeden Fall eine spannende Entwicklung“

Pünktlich zur Altweiberfastnacht (8. Februar) kommt dann eine Luftmassengrenze auf uns zu. Konkret bedeutet das, dass ein Übergang zwischen zwei Luftmassen besteht. Wenn diese ineinander übergehen, bringt das in der Regel einen Wetterumschwung mit sich. „Ist auf jeden Fall eine spannende Entwicklung“, so Jung. Denn während im Norden Deutschlands eisige Temperaturen auf dem Vormarsch sein werden, bleiben die Temperaturen in der Mitte und im Süden des Landes weiterhin mild. Den Freistaat treffen die kalten Temperaturen dann erst zum Wochenende hin.


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„Eine dauerhafte Abkühlung ist wohl erst zu erwarten hinten raus Richtung Monatsmitte“, so der Wetterfrosch laut Europäischem Wettermodell, „es gibt Optionen auf Schnee oder Schneeregen bis in tiefe Lagen. Das würde bedeuten, dass die kurzzeitige Frühlingsstimmung in Thüringen also doch nochmal einem Winter-Comeback weichen könnte. Eigentlich hatten wir den Winter im Freistaat schon fast abgeschrieben – vielleicht haben wir jetzt aber doch nochmal die Möglichkeit, unsere Schlitten wieder aus dem Keller zu holen.