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Wagenknecht-Partei sorgt für ersten Coup in Thüringen! SIE wechselt jetzt die Seite

In Thüringen geht es für die Wagenknecht-Partei jetzt ans Eingemachte – und SIE wechselt jetzt dafür sogar die Seiten. Lies hier mehr dazu.

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Sahra Wagenknecht stellt ihre neue Partei vor

Die frühere Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat ihre neue Partei offiziell gegründet. Sie und neun weitere Bundestagsabgeordnete hatten im Oktober ihren Austritt aus der Linken erklärt. Die neue Partei ging aus dem Verein "Bündnis Sahra Wagenknecht" hervor und soll bei der Europawahl im Juni antreten. Für Ende Januar ist ein erster Parteitag geplant.

Die Ex-Linke Sahra Wagenknecht mach in Thüringen ernst – und nimmt mit ihrer neuen Partei Anlauf auf die Thüringer Landtagswahl. Bis dahin muss natürlich noch viel passieren. Unter anderem will eine Liste mit Kandidaten gefüllt werden.

Jetzt ist der Wagenknecht-Partei aber ein erster Coup in Thüringen gelungen. Eine hochkarätige Politikerin hat angekündigt, die Seiten wechseln zu wollen. Um wen es sich handelt, liest du hier.

Thüringen: „Ich freue mich sehr, dass sie sich bei uns engagiert“

Wagenknecht hat sich für das Superwahljahr 2024 viel vorgenommen. Dass sie mit dem „Bündnis Sahra Wagenknecht“ (BSW) alle Landtagswahlen zusammen mit der Europawahl abgrasen kann, erscheint fraglich. Allerdings sei es jetzt jetzt sicher, dass die Partei in Thüringen antrete, kündigte die Ex-Linke-Politikerin in einem Gespräch mit der „Thüringer Allgemeinen“ an. Die ersten Listenplätze sind dafür offenbar schon gesetzt, wobei BSW auf prominente Unterstützung aus Eisenach zählen kann. Einmal von Unternehmern aus der Stadt und dann von Oberbürgermeisterin Katja Wolf, die mit dem „Bündnis Sahra Wagenknecht“ im September in den Landtag ziehen will. „Katja Wolf steht für kommunalpolitische Kompetenz und bürgernahe Politik“, sagte Wagenknecht in dem Gespräch, „Ich freue mich sehr, dass sie sich bei uns engagiert“.

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Genau wie Wagenknecht ist auch Wolf ein ehemaliges Parteimitglied der Linken. Mit der Eisenacher Oberbürgermeisterin steht also für Thüringen jetzt schon ein Kernteam für die Landtagswahl. Und die Partei habe nicht nur in Freistaat große Pläne: Auch in Sachsen sei es „fast sicher“ und in Brandenburg „wahrscheinlich“, dass die Partei bei den Landtagswahlen im September antrete.

Spitzenkandidat in Thüringen noch unklar

Zuvor hatte es zwischen Wolfs und der Linken-Fraktion im Eisenacher Stadtrat gekriselt. Zu den Streitpunkten gehörte unter anderem die Migrationspolitik und die höhe des Bürgergelds. Für Wolf eine „zermürbte Zeit“ und schreckliche Nächte, wie sie der Zeitung weiter offenbart.


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Jetzt geht es für BSW darum, einen Landesverband in Thüringen zu gründen. Ein Zeitplan dafür liegt demnach schon vor. Wie viele Mitglieder die Wagenknecht-Partei derzeit in Thüringen zählt – und welche andere prominenten Köpfe aus Eisenach mitmischen, kannst du im Detail bei der „Thüringer Allgemeinen“ nachlesen (hier geht’s weiter).