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Wetter in Thüringen: Kommt jetzt die Schnee-Walze? „20 bis 40 Zentimeter“

Eine Luftmassengrenze könnte auch in Thüringen zu heftigen Schneefällen führen. Der Deutsche Wetterdienst bringt eine Vorabwarnung heraus.

© IMAGO / TT

Die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990

Dauerregen, Sturm oder Rekord-Hitze: Das waren die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990.

Eine sogenannte „Luftmassengrenze“ hält gerade die Wetter-Welt auch in Thüringen in Atem. Aus gutem Grund: Wo sie verläuft, bestimmt das Geschehen in entscheidender Weise. Im schlimmsten Fall drohen auch in Thüringen massive Schneefälle. Es könnte aber auch alles anders kommen.

Der Deutsche Wetter-Dienst (DWD) hat jetzt eine Vorabwarnung für weite Teile Thüringens herausgegeben. Hier liest du, was da auf uns zukommen könnte.

Wetter in Thüringen: Drohen Schneefälle?

Eine „Luftmassengrenze“ bezeichnet einen Bereich, wo zwei verschiedene Luftmassen aufeinandertreffen. Sie könnten sich zum Beispiel in der Temperatur aber auch beispielsweise in der Luftfeuchtigkeit voneinander unterscheiden. Im Grenzgebiet kommt es oft zu markanten Wetterereignissen – also Schnee, Niederschlag, Gewitter und dergleichen.

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Im jetzigen Fall trifft mitten über Deutschland eine Front mit milder und vergleichsweise feuchter Luft aus dem Süden auf kältere Luftmassen im Norden. Und das könnte dann am Mittwoch (17. Januar) zu heftigen Schneefällen führen. Die Frage aller Fragen: Wo verläuft die Grenze? Und schafft sie es bis zu uns nach Thüringen?

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In einer Vorabwarnung informiert der DWD jedenfalls jetzt, dass auch in Thüringen zum Teil heftige Schneefälle möglich werden. Das ist wohlgemerkt noch keine amtliche Warnung – die würde erst kommen, wenn die Extremwetterlage konkreter wird. Je nachdem, wie hoch die Luftmassengrenze sich schiebt, könnten aber auch bei uns einiges runterkommen.

„20 bis 40 Zentimeter Neuschnee“

Laut DWD ist „mit 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee in sechs Stunden beziehungsweise 10 bis 25 Zentimeter in 12 Stunden oder 20 bis 40 Zentimeter in 24 Stunden zu rechnen“. Aber: „Die genaue Lage der Luftmassengrenze ist weiter nicht sicher.“


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Eine Vorabwarnung dient dazu, dass sich Anwohner rechtzeitig auf eine Lage mit hohem Unwetterpotential vorbereiten können. Wenn die Luftmassengrenze uns erreicht, wird es jedenfalls verbreitet zu viel Schneefall kommen. Vor allen natürlich in höheren Lagen. Über die weitere Entwicklung halten wir dich auf dem Laufenden.