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Hochwasser-Warnung in Thüringen: HIER könnte es so schlimm wie seit Jahrzehnten nicht mehr werden

Wetterchaos zu Weihnachten in Thüringen. An vielen Orten sorgt eine Menge Regen für bedrohlich steigende Pegel. Hier gibt’s mehr Infos dazu.

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In Thüringen bahnt sich über die Weihnachtsfeiertage ein Wetterchaos an. Uns steht im Freistaat ein extremer Wasseranstieg bevor.

Insbesondere im Südharzrand und im Gebiet der oberen Werra sorgen massive Niederschläge für eine kritische Situation, die sich in den nächsten Tagen weiter zuspitzen könnte.

Thüringen: Wetterdienst schlägt Alarm

Die neuesten Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lassen für Thüringen nichts Gutes ahnen. Obwohl die angekündigten Niederschläge in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nicht so heftig waren, wie zunächst befürchtet, steht dem Freistaat ein neues Unwetter bevor. Ab Freitagnacht (22. Dezember) bis Sonntag (24. Dezember) sollen erneut ergiebige und langanhaltende Niederschläge über das Land hereinbrechen. Insbesondere in den Mittelgebirgslagen des Südharz und im südlichen Thüringer Wald werden Mengen zwischen 60 und 90 Litern pro Quadratmeter erwartet – in Staulagen sogar bis zu 100 Liter!

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Die Böden Thüringens sind bereits jetzt stark wassergesättigt, was die kommenden Niederschläge besonders gefährlich macht. Die Experten warnen vor deutlichen Wasseranstiegen, die landesweit ab Freitagabend (22. Dezember) einsetzen und sich am Samstag (23. Dezember) sowie in der Nacht zum Sonntag (24. Dezember) dramatisch verschärfen sollen. Hier arbeitet man mit sogenannten Meldestufen, die die Hochwassergefahr einstufen. Demnach könnten zahlreiche Pegel den Meldebeginn im Laufe der nächsten Tage überschreiten. Ein weiterer Anstieg in den Bereich der Meldestufen eins bis drei ist äußerst wahrscheinlich – Stufe eins beschreibt ein kleines Hochwasser, Stufe zwei ein mittleres und Stufe drei ein großes Hochwasser.

HIER ist es besonders schlimm

Ein Region in Thüringen trifft das Hochwasser offenbar besonders hart, hier könnte das schlimmste Hochwasser seit Jahrzehnten bevorstehen. Die Situation im Unstrut-Hainich-Kreis verschärft sich. Bereits am Donnerstag hatte laut einem Bericht der Thüringer Allgemeine die Ammern die Meldestufe eins kurzzeitig überschritten. Der Fluss liegt normalerweise durchschnittlich bei 76 Zentimetern, doch gerade ist er auf 3,5 Meter angewachsen. Laut Prognosen der Hochwassernachrichtenzentrale des Thüringer Landesamts für Umwelt, Bergbau und Naturschutz könnte der Fluss am 23. und 24. Dezember weiter ansteigen, auf bis zu 4,20 Meter. Damit wer die Meldestufe drei deutlich überschritten und man müsste Hochwasserabwehr mobilisieren.


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Wann und wie viel Niederschlag genau am Samstag (23. Dezember) vom Himmel fällt, kann man noch nicht genau sagen. Halte also die aktuellen Wetterberichte des deutschen Wetterdiensts, sowie die Wasserstands- und Abflussprognosen der Hochwassernachrichtenzentrale im Auge. Diese findest du HIER. Bleibe auf dem Laufenden, um sicher durch die kommenden Tage navigieren zu können.