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Thüringer Paar wurde tot im Hotelzimmer gefunden – grausame Szenen auf beliebter Ferieninsel

Ein Vorfall schockierte 2023 die Thüringer besonders. Ein Ehepaar aus Eisenach fand man tot in Fuerteventura auf. Das weiß man bis jetzt.

© IMAGO / imagebroker/siepmann

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Im April 2023 erreichte eine Schreckens-Nachricht Thüringen und hinterließ Schock und Trauer. Denn das Urlaubsparadies Fuerteventura war zu einem Horror-Schauplatz geworden.

Ein Paar aus Eisenach wurde tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Hier erfährst du alles, was bisher über diesen schrecklichen Vorfall bekannt ist.

Thüringen: Ehepaar starb auf beliebter Ferieninsel

Im April schockierte die Horror-Nachricht Thüringen. Das Ehepaar, das leblos in einem Hotelzimmer auf der Insel Fuerteventura aufgefunden wurde, stammte aus Eisenach (wir berichteten). Und mit der Zeit kamen immer mehr Details ans Licht, die für Aufregung sorgten. Verwandte aus dem Freistaat und Mitarbeitende aus dem Ferienclub waren gleichermaßen geschockt, denn die Art und Weise, wie man das Paar auffand, war einfach nur schrecklich.

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Die 42-jährige Ehefrau entdeckte man im Bett liegend, mit mehreren Kopfverletzungen. Neben ihr lag ihr 46-jähriger Ehemann mit einer Plastiktüte überm Kopf, sein Körper war voller Blut. Laut damaliger Berichterstattung der „Bild“ habe das Ehepaar aus Eisenach bereits mehrere Tage tot im Zimmer gelegen. Erst nachdem Angehörige erfolglos versucht hatten, die beiden zu erreichen, fanden Hotelmitarbeiter die Leichen. Sie wurden in dem Rechtsmedizinischen Institut in Puerto del Rosaro untersucht.

Thüringen: Aktueller Stand der Ermittlungen

Noch nach über einem halben Jahr laufen in Spanien die Ermittlungen darüber, was mit dem Thüringer Ehepaar passiert war. Denn noch immer sitzt der Schock tief. Mittlerweile geht man davon aus, dass der Ehemann aus Eisenach zuerst seine Frau tötete und sich dann selber das Leben nahm. Trotzdem müsse ein Fremdverschulden noch vollends ausgeschlossen werden. Ermittlungen gegen eine konkrete Person gibt es in diesem Stadium der Ermittlungen der spanischen Staatsanwaltschaft nicht. Geschlossen hat man die Akte allerdings auch noch nicht.


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Dieser schreckliche Vorfall sorgte natürlich auch im Hotel für Entsetzten. Laut „Bild“ blieb die Club-Anlage für einige Zeit abgeschottet und zusätzliches Sicherheitspersonal kam zum Einsatz. Das Management des Hotels äußerte sich bisher nicht zu dem Vorfall. Mittlerweile ist das Resort wieder geöffnet und kann von den Gästen aus aller Welt besucht werden.

Anmerkung der Redaktion

Zum Schutz der betroffenen Familien berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.