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Thüringer gründen Wagenknecht-Verein – und wollen HIER zur Kommunal-Wahl antreten

18 Thüringer haben jetzt einen Verein gegründet, der die neue Partei von Sahra Wagenknecht unterstützen soll.

© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Die neue Wagenknecht-Partei: Das steckt dahinter

Die Spaltung der Linkspartei ist vollzogen: Die Abgeordnete Sahra Wagenknecht erklärte am Montag mit neun weiteren Bundestagsabgeordneten ihren Parteiaustritt und kündigte die Gründung einer neuen Partei an. Was genau dahinter steckt, erläutert AFPTV.

Um die neue Partei von Sahra Wagenknecht zu unterstützen, haben 18 Thüringer einen Verein gegründet.

Langfristig wollen die ehemaligen SPD- und Linke-Mitglieder in einem Thüringer Ort sogar zur Kommunalwahl antreten.

Thüringer wollen BSW-Bündnis unterstützen

Im südthüringischen Sonneberg hat sich ein Verein zur Unterstützung des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) gegründet. Unter den 18 Gründungsmitgliedern seien frühere SPD- und Linke-Mitglieder, sagte ein Sprecher des Vereins der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt.

Man wolle nach der geplanten Parteigründung im Januar zeitnah einen Kreisverband bilden, kündigte der Sprecher an. Außerdem sei geplant, bereits zur Kommunal-Wahl in Thüringen kommendes Jahr in der Stadt Sonneberg und im Landkreis anzutreten.

Wagenknecht gründete Konkurrenz-Projekt

Zum Vorsitzenden des Unterstützervereins wurde Jürgen Reiche gewählt, hieß es. Peter End wurde zum Stellvertreter gewählt, Brigitte Matthes zur Beisitzerin und René Hähnlein zum zweiten Beisitzer und Pressesprecher. Schatzmeister sei Leon Fellmann. Den Angaben zufolge wolle man Ende Januar ein Bürgerbüro eröffnen.


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Die langjährige Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht war im Oktober mit neun Bundestagsabgeordneten aus der Partei ausgetreten, um ein Konkurrenzprojekt zu gründen. Das zunächst als Verein organisierte „Bündnis Sahra Wagenknecht“ soll am 8. Januar formal eine Partei werden. (jko mit dpa)