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Tour de France 2024: Nach Einstieg – schnappt sich Red Bull jetzt Pogacar?

Nach dem Einstieg in den Radsport träumt Red Bull vom Sieg bei der Tour de France. Gibt es bald einen Transfer-Hammer?

Tour de France
© IMAGO/Belga

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Seit dem Start der Tour de France 2024 kann es jeder sehen: Red Bull ist jetzt auch im Radsport aktiv. Der Brausekonzern ist Mehrheitseigner beim Rennstall Red Bull Bora hansgrohe, will im Radsport angreifen.

Das große Ziel von Red Bull ist natürlich der Sieg der Tour de France 2024. Das könnte mit dem aktuellen Team-Kapitän Primoz Roglic schwierig werden. An Tadej Pogacar führt kein Weg vorbei – kommt es deshalb bald zu einem spektakulären Wechsel?

Tour de France 2024: Red Bull träumt vom Sieg

Pünktlich zum Start der Tour de France präsentierte sich das Team mit den „Roten Bullen“ auf dem Trikot. Red Bull will künftig den Radsport aufmischen. Das große Ziel ist klar: „Das Team hat schon unter Ralph Denks Verantwortung viel gewonnen. Etappen bei der Tour, den Giro zuletzt. Daher weiß man schon, was es heißt, große Rennen zu gewinnen. Aber die Tour ist die Tour. Natürlich ist das mittelfristige Ziel, irgendwann die Tour zu gewinnen“, so Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff.

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Die große Frage ist nur: Wie will Red Bull das schaffen? Mit Primoz Roglic (3x Vuelta, 1x Giro) und Jay Hindley (1x Giro) gibt es zwar zwei Fahrer fürs Gesamtklassement im Team. Allerdings sind sie hinter den beiden absoluten Top-Stars Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard noch ein wenig zurück. Das zeigen auch die ersten Tage bei der Tour de France 2024. Roglich ist nach vier Etappen schon über eine Minute hinter Pogacar zurück.

Pogacar? „Kann ich ausschließen“

Die einfachste Lösung wäre, Pogacar zu verpflichten. Das ist aber offenbar keine Option: „Was ich ausschließen kann, ist, dass wir Pogacar oder Vingegaard ein Angebot machen. Das ist nicht unsere Absicht. Die Jungs haben die Tour schon gewonnen, das ist nicht der Ansatz von Red Bull Bora hansgrohe in Zukunft. Am schönsten wäre es, wenn wir einen jungen Sportler entdecken und entwickeln und er dann in drei, vier Jahren für uns die Tour de France gewinnt“, sagte Teamchef Denk.


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Mintzlaff fügte hinzu: „Wir wollen gemeinsam etwas aufbauen, wir wollen gemeinsam in den Nachwuchs investieren. Das sind viele kleine Ziele, die wir uns setzen. Natürlich ist der Toursieg das, was alles überstrahlt. Aber wir werden es nicht daran messen, ob wir die Tour gewonnen haben oder nicht.“