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Formel 1: Williams bläst zum Großangriff – müssen Red Bull & Co. jetzt zittern?

In der Formel 1 macht ein Team gleich 26 Neuzugänge öffentlich – sie kommen zum Großteil von der Konkurrenz.

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© IMAGO/NurPhoto

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Sage und schreibe 26 Neuzugänge hat Formel-1-Rennstall Williams jetzt präsentiert. Das Team hat zahlreiche neue Mitarbeiter eingestellt – und sie kommen alle von der namhaften Konkurrenz.

Damit lässt Williams keinen Zweifel aufkommen: Der Traditionsrennstall bläst zum Großangriff, will in der Formel 1 wieder an die Spitze. Mit den zahlreichen Neuverpflichtungen ist der erste Schritt getan.

Formel 1: Williams wildert bei der Konkurrenz

Lange sind sie her, die Tage, an denen Williams zu den absoluten Spitzenteams in der Formel 1 gehört. Jetzt will der Rennstall aber unbedingt wieder zurück nach oben und hat sich dafür viel Expertise von anderen Teams dazu geholt.

Insgesamt 26 neue Mitarbeiter hat Williams eingestellt. Sie stoßen im Laufe des Jahres und kommen von der Konkurrenz. „Mehrere von Mercedes und Ferrari, vier von Red Bull und zehn von Alpine“, heißt es in der Pressemitteilung. Der Fokus liege auf der Verstärkung des Aerodynamikteams und des Designbüros.

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Prominentester Neuzugang ist Matt Harmann. Er startet nach der Sommerpause als Design Direktor bei Williams. Erst Anfang des Jahres hatte er Alpine, wo er als Technischer Direktor angestellt war, verlassen. Hinzu kommen Fabrice Moncade (Chefingenieur Informatik, ehemals Ferrari), Juan Molina (Chef-Aerodynamiker, ehemals Haas & Red Bull), Steve Winstanley (Chefingenieur Verbundwerkstoffe und Strukturen, ehemals Red Bull) und Richard Frith (Head of Perfomance Systems, früher Alpine).

„Williams investiert in alles, was zum Sieg nötig ist“

„Unsere Mission ist es, uns wieder nach vorne zu kämpfen. Und dass wir erfahrene, meisterschaftserprobte Talente von anderen Teams anwerben konnten, zeugt von unserem großen Glauben an den Weg, den wir eingeschlagen haben“, erklärt Teamchef James Vowles.

Und weiter sagt er: „Williams investiert in alles, was zum Sieg nötig ist, und das ist erst der Anfang. Wir bereiten uns darauf vor, in den kommenden Monaten noch mehr neue Gesichter aus dem gesamten Starterfeld willkommen zu heißen.“


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Die größte Neuverpflichtung steht aber noch aus: Carlos Sainz soll ab der kommenden Saison für Williams fahren. Noch ist der Wechsel aber nicht in trockenen Tüchern.