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Formel 1: Hülkenberg stichelt gegen Fahrerkollegen – „Dann soll er den Sport wechseln“

Nico Hülkenberg fuhr in Australien erneut in die Punkte. Nach dem Rennen verteilte er dann eine kleine Spitze gegen einen Formel-1-Kollegen.

Das ist die Karriere von Nico Hülkenberg

Mit über 200 GP-Starts zählt Nico Hülkenberg zu den Routiniers im F1-Zirkus. Wir blicken auf seine Karriere.

Im zweiten Rennen hintereinander fährt Nico Hülkenberg mit seinem Haas in die Punkte. In Saudi-Arabien reicht es für den deutschen Formel-1-Piloten für Platz 10, in Australien landete er nach einer furiosen Aufholjagd sogar auf Platz 9.

Von Platz 16 ins Rennen gegangen, kämpfte sich Hülkenberg immer weiter nach vorne. Dabei hätte es jedoch auch ganz anders kommen können. Denn vor allem eine Situation war ziemlich heikel. Ein Formel-1-Kollege beschwerte sich im Nachhinein sogar über den Haas-Piloten, der mit einem lässigen Spruch konterte.

Formel 1: Hülkenberg mit brenzligem Manöver gegen Albon

Hülkenberg lieferte in Australien erneut eine starke Leistung ab und sicherte seinem Team mit Platz 9 die nächsten Punkte. Zuvor hatte der Deutsche in Melbourne eine brenzlige Situation zu überstehen, als Alexander Albon zu einem Überholmanöver im Kampf um Platz 11 ansetzte.

Hülkenberg verteidigte sich hart und kämpfte. Für „Sky“-Experte Timo Glock war dies „clever gemacht, da er Albon so aus dem DRS brachte“. Für den Williams-Piloten war das Manöver allerdings eher gefährlich.

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„Das ist so gefährlich, er hat sich (beim Anbremsen) bewegt“, beschwerte sich Albon im Teamfunk. Eine Strafe bekam Hülkenberg dafür jedoch nicht. Schließlich war seine Verteidigung hart, aber fair.

„Sehe nicht, was er macht“

Als Hülkenberg im Interview auf diesen Vorwurf hingewiesen wurde, entgegnete der Formel-1-Pilot: „Unser Sport ist gefährlich“. Mit einem Grinsen schob er hinterher: „Wenn er das nicht gut findet, dann soll er den Sport wechseln.“ Weiter erklärte er: „Ich habe das nicht mitbekommen. Es ist recht schnell hier. Ich gucke eben manchmal auch nach vorne und sehe nicht, was er macht.“


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Auch Hülkenberg-Teamkollege Kevin Magnussen sammelte letztlich noch einen Punkt für das Haas-Team. Derzeit rangiert der US-Rennstall auf Platz 7. Für Hülkenberg jedoch kein Grund zur Freude: „Es ist eine Momentaufnahme. Wir haben durch die Umstände mit Max (Verstappen), (George) Russell und den Safety-Cars glücklich zweimal gepunktet. Die Rennumstände haben uns in die Karten gespielt und geholfen, so fair und realistisch muss man sein“.