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Formel 1: Team sorgt für dicke Überraschung – Konkurrenz packt die Lupe aus

In der Formel 1 hat ein Team die Hüllen komplett fallen gelassen. Die Konkurrenz schaut da natürlich ganz genau hin.

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Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2024

Auch in der Formel-1-Saison 2024 gehen wieder 20 Piloten an den Start. Wir stellen dir in diesem Video alle Fahrer vor.

In der Formel 1 hat die Zeit der Auto-Präsentationen begonnen. Nachdem Haas seine Lackierung für 2024 bereits vorgestellt hat, folgten am Montag (5. Februar) Williams und Sauber. Letzter ließ dabei sogar komplett die Hüllen fallen.

Anders als Haas und Williams zeigte Sauber, die 2024 in der Formel 1 als „Stake F1 Team Kick Sauber“ unterwegs sind, das komplette neue Auto mit allen Änderungen. Zum allerersten Mal bekamen Fans und auch die Konkurrenz alle technischen Änderungen zu sehen.

Formel 1: Sauber zeigt sofort alles

Von Alfa Romeo zu Stake F1 Team Kick Sauber – der Rennstall aus Hinwill (Schweiz) hat eine komplette Typ-Veränderung vorgenommen. Das Alfa-Romeo-Rot ist verschwunden, stattdessen erstrahlt das Auto jetzt in einem Mix aus Gift-Grün und Schwarz – die Farben der neuen Titelsponsoren Stake und Kick.

Anders als bei den meisten Teams bekamen die Fans am Montagabend also ein komplett neues Design zu sehen. Aber Sauber ging sogar noch einen Schritt weiter und zeigte gleichzeitig auch schon die überarbeitete Version des Autos – mit allen technischen Neuerungen.

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„Der C44 ist praktisch ein komplett neues Auto, mit einigen wenigen Übernahmen im hinteren Teil des Autos. Das Team musste eine ehrgeizige Richtung einschlagen, lange bevor ich dazukam: Es gibt viele mechanische Änderungen, von denen man einige überhaupt nicht sieht, aber einige sind sehr sichtbar“, erklärte James Key, der im September von McLaren zu Sauber zurückkehrte.

Formel 1
Formel 1: So sieht der neue C44 des Stake F1 Team Kick Sauber aus. Foto: dpa

Viele Neuerungen bei Sauber

Eine der wichtigsten Neuerungen ist der Wechsel von der Schubstangen- zur Zugstangenaufhängung. Zudem besitzt der C44 überarbeitete Seitenkästen, eine neue Motorabdeckung und einen neuen Boden. „Die Vorderradaufhängung ist komplett neu, ein schwieriges und ehrgeiziges Projekt für ein Team unserer Größe. Es gibt auch viele aerodynamische Änderungen, wie zu erwarten war, da dies der Hauptentwicklungsbereich ist – insgesamt wird das Auto also ganz anders aussehen als das letztjährige. Wir haben viele neue, aufregende Richtungen eingeschlagen, die alle ein gewisses Potenzial zu haben scheinen“, so Key.

Schon am Freitag (9. Februar) wird der C44 dann erstmals auf der Strecke zu sehen sein. Dann absolviert Sauber seinen Shakedown in Barcelona, anschließend geht es weiter zu den Wintertests nach Bahrain (21.-23. Februar)


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„Wir sind zuversichtlich, was dieses Auto und unser Team angeht: Wir werden nicht über konkrete Ziele sprechen, denn es ist immer schwierig, sich auf Zahlen festzulegen, aber unsere Ziele sind klar – die Leistung unseres Autos und unser Paket zu verbessern“, erklärte Teamchef Alessandro Alunni Bravi.