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Türkei-Held Demiral sorgt bei Achtelfinal-Hammer für Skandal! Greift die UEFA jetzt knallhart durch?

Die Türkei feiert dank Merih Demiral den Viertelfinal-Einzug. Doch der Profi sorgte für einen Skandal. Droht ihm jetzt eine Sperre?

© IMAGO/AFLOSPORT

Arda Güler bald so gut wie Ronaldo oder Messi? Das sagen Türkei-Fans

Wir haben uns bei den Türkei-Fans umgehört und gefragt, ob Arda Güler jemals so gut wie Ronaldo oder Messi werden kann.

Zwei Ecken, zwei Tore, die große Überraschung ist perfekt! Die Türkei schmeißt Geheimfavorit Österreich nach dem 2:1-Sieg im Achtelfinale raus. Zum ersten Mal seit 2008 stehen die Türken im Viertelfinale bei einer Europameisterschaft.

Beide Tore für die Türkei erzielte Merih Demiral. Der Abwehrspieler des saudischen Klubs Al-Ahli sorgte bei seinem Jubel für einen Skandal. Droht ihm jetzt von der UEFA eine Sperre?

Türkei-Held Demiral sorgt bei Achtelfinal-Hammer für Skandal!

Er war der Held des Abends: Schon fast im Alleingang besiegte Merih Demiral die Österreicher im Achtelfinale. In der 1. Minute erzielte er das 1:0, nach dem Seitenwechsel schnürte der 26-Jährige seinen Doppelpack für die Türkei. Zwar konnte Österreich noch zum Anschluss treffen, musste sich aber dann in einem spannenden Spiel geschlagen geben.


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Als Demiral seinen zweiten Treffer erzielte, sorgte er für einen handfesten Skandal. Bei seinem Jubel zeigte er den Wolfsgruß – dem Handzeichen der rechtsextremen „Grauen Wölfe“. In Deutschland wird die faschistische „Ülkücü-Bewegung“ vom Verfassungsschutz beobachtet.

In Österreich ist das Zeichen der Grauen Wölfe sowie der Wolfsgruß seit März 2019 verboten. Auch in Deutschland wird ein Verbot seit Jahren diskutiert.

Droht jetzt eine Sperre?

Nach dem Abpfiff der Partie zwischen Österreich und Türkei postete Demiral auf X (ehemals Twitter) ein Bild, das ihn auch noch beim Wolfsgruß-Jubel zeigt. Dazu schreibt er: „Ich bin glücklich, Türke zu sein.“

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Demiral sorgt damit nicht nur für einen politischen Aufschrei im Netz, sondern riskiert damit auch eine Sperre im EM-Viertelfinale gegen die Niederlande. Diese Redaktion hat bei der UEFA nachgefragt, ob für den türkischen Profi nun Konsequenzen drohen.


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Demiral versuchte die Situation im Nachgang herunterzuspielen. „Diese Geste hat mit mir und meiner türkischen Identität zu tun. Es ist keine versteckte Botschaft oder ähnliches. Ich habe Leute im Publikum damit gesehen und ich hoffe, dass ich noch einige Chancen habe, sie noch ein weiteres mal zu machen.“

Es war aber nicht der einzige Eklat an diesem Abend. Die österreichischen Fans sorgten mit Nazi-Parolen ebenfalls für hässliche Szenen. Hier mehr dazu.