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US-Präsident Biden wie eingefroren – bizarre Aufnahme vor dem Weißen Haus

US-Präsident Joe Biden wirkt aktuell bei öffentlichen Auftritten nicht ganz auf der Höhe des Geschehens. Jetzt sorgt eine Aufnahme für Aufsehen.

US-Präsident Biden
© Alex Brandon/AP/dpa

Biden und Trump wollen in zwei TV-Duellen gegeneinander antreten

US-Präsident Joe Biden und sein Rivale Donald Trump wollen vor der Präsidentschaftswahl im November in zwei Fernsehdebatten gegeneinander antreten. Der Demokrat Biden forderte den Republikaner Trump zunächst zu zwei TV-Duellen heraus, dieser nahm die Herausforderung umgehend an.

Immer häufiger wirkt US-Präsident Joe Biden bei öffentlichen Auftritten nicht ganz auf der Höhe des Geschehens. Teilweise sehr verlangsamt und auch apathisch.

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In den USA gingen in den vergangenen Tagen zwei Aufnahmen viral, die neue Zweifel aufkommen lassen, ob der 81-Jährige noch fit genug ist, um erneut fürs Weiße Haus zu kandidieren.

Was ist los mit Joe Biden?

Eine Aufnahme stammt von einem Konzert vor dem Weißen Haus. Da stand Biden neben Philonise Floyd, dem Bruder des durch einen Polizeibeamten getöteten George Floyd. Während alle Menschen um ihn herum mittanzten und sangen, darunter auch Vizepräsidentin Kamala Harris, wirkte Biden wie eingefroren und bewegte sich lange Zeit gar nicht.

+++ Interessant: Offizieller US-Bericht sagt: Biden ist geistig verwirrt – „Erhebliche Einschränkungen“ +++

Erst als Floyd ihn umarmte, schien er langsam wieder lebendiger zu werden. Der rechtskonservative Sender „Fox News“ teilte die Aufnahme nun mit der Bemerkung „keiner zu Hause“.

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Zuvor schon sorgte eine Aufnahme von der D-Day-Feier in Frankreich für Wirbel und Verwirrung im Netz. Dabei drehte sich der US-Präsident plötzlich in eine andere Richtung. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dessen Ehefrau Brigitte und Bidens Frau Jill reagierten zögerlich und drehten sich dann auch ebenso um.

Während Biden-Kritiker diese Szene als neuen möglichen Beleg für eine Demenz oder Altersverwirrtheit heranzogen, erklärten andere, dass sich er sich lediglich als Respektsbekundung zu den US-Veteranen auf der Bühne umgedreht habe.

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Das Lager der Republikaner sucht jetzt im Wahlkampf nach solchen Szenen, um Biden als nicht mehr als fit genug für das höchste Staatsamt der USA darzustellen. Dabei ist Donald Trump selbst nicht frei von Aussetzern und mit 77 Jahren kaum jünger als Biden.

Sohn von US-Präsident schuldig gesprochen – weitere Belastung im Wahljahr

Derweil bringt den US-Präsident eine andere Sache negative Presse ein. Sein Sohn Hunter (54) wurde am Dienstag von einer Geschworenenjury in Wilmington wegen illegalen Waffenbesitzes schuldig gesprochen. Demnach hat er bei einem Waffenkauf im Jahr 2018 falsche Angaben gemacht und seine damalige Crack-Drogenabhängigkeit verschwiegen. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe. Da Hunter Biden allerdings nicht vorbestraft ist, könnte er aber auch ohne Gefängnis davonkommen.


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Öffentlich bemüht sich Joe Biden darum, die Fassung zu wahren. Er steht zu seinem Sohn. Das Familienverhältnis gilt als sehr innig. Jill Biden war fast täglich im Gericht, um sich solidarisch mit ihrem Stiefsohn Hunter zu zeigen.  Nach dem Schuldspruch reiste der Präsident direkt zu seinem Sohn in den US-Bundestaat Delaware. Auf dem Flughafen New Castle National Guard Base fielen sich Vater und Sohn in die Arme.