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Neue Strom-Tarife: So viel zahlst du ab Frühling 2024 drauf

Preis-Hammer beim Strom ab Frühling 2024: Plötzlich schießen die Kosten für Privatkunden nach oben. Das musst du wissen.

© IMAGO/MiS

Bundesnetzagentur: Zeit der billigen Energie ist vorbei

Die Bundesnetzagentur rechnet mit dauerhaft hohen Strompreisen. "Die Zeit der billigen Energie ist vorbei; jedenfalls solange wir noch große Mengen konventionell erzeugter Energie verbrauchen", sagte Behördenchef Klaus Müller der "Rheinischen Post".

Noch Ende Januar meldete das Vergleichsportal Verivox: „Strom- und Gaspreise weiter im Sinkflug“. Die Strompreise für Neukunden seien innerhalb der letzten 12 Monate um 38 Prozent gesunken, Gaspreise bei Neuabschlüssen sogar um 49 Prozent. Angesichts der niedrigen Großhandelspreise würde sich auch die Anhebung des CO2-Preises und der Stromnetzgebühren nicht auswirken. Doch plötzlich gibt es neue Meldungen!

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Mehrere Strom-Versorger kündigten nun zum Teil deutliche Preiserhöhungen an. Für März und April 2024 sind jetzt 106 Preiserhöhungen angekündigt. Millionen Kunden sind davon betroffen.

Strom-Hammer: Familien zahlen teilweise 243 Euro mehr im Jahr

„In den vergangenen Tagen hat sich der Trend deutlich verstärkt: Die Enbw hat gestern eine Strompreiserhöhung von rund 15 Prozent angekündigt“, so Verivox auf Anfrage unserer Redaktion am Mittwoch (7. Januar). Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh (3-Personen-Haushalt) bezahlen dann bei Enbw 243 Euro jährlich mehr für Strom!

Und damit nicht genug: „Mit der EWE (+5 Prozent) und der Rheinenergie (bis zu +8 Prozent) haben weitere große Grundversorger Strompreiserhöhungen für April 2024 angekündigt.“ Im Schnitt aller Versorger dürften Drei-Personen-Haushalte künftig 137 Euro jährlich draufzahlen. Es ist ein Preissprung von rund acht Prozent.


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Wechsel kann sich jetzt erst recht lohnen

Allerdings bezieht sich der Preistrend eher auf bestehende Verträge. „Bei den Neukundenpreisen für Strom und Gas sehen wir nach wie vor keine Preissteigerungen in diesem Jahr. Darum raten wir Verbraucherinnen und Verbrauchern, die von Preiserhöhungen betroffen sind oder noch in teuren Tarifen aus der Zeit der Energiepreiskrise 2022 stecken, die verfügbaren Angebote zu vergleichen und gegebenenfalls zu wechseln“, teilt Verivox mit.