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ZDF-Experte löst wilde Diskussion aus – jetzt haut er auf den Tisch

Nach einer öffentlichen Diskussion hat sich nun ZDF-Experte Christoph Kramer deutlich zu Wort gemeldet.

ZDF: Christoph Kramer
© IMAGO/Beautiful Sports

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In Zuge der Heim-EM-2024 ist jüngst eine heiß geführte Diskussion über eine Redewendung entfacht – ein Experte spricht nun Klartext!

Was war passiert? Per Mertesacker und Christoph Kramer, Weltmeister von 2014, fungieren im ZDF-Sportstudio neben Moderator Jochen Beyer als EM-Experten. Als Kramer bei seiner Analyse das Wort „Spielermaterial“ verwendete, schritt Beyer ein und bat den 33-Jährigen, aus Diskriminierungsgründen ein anderes Wort zu verwenden. Das sorgte für mächtig Kritik – zu denen sich Kramer nun äußert!

ZDF: Beyer tat Kramer „ein bisschen leid“

Die Kritik, die Beyer für seinen gut gemeinten Rat an den EM-Experten erntete, kann Kramer nur bedingt nachvollziehen: „Ich muss sagen, mir tat Jochen in der Situation ein bisschen leid. Er muss als Moderator schon mal auf ein, zwei Dinge hinweisen und allen Meinungen, die es in Deutschland gibt, einen Raum geben“, so Kramer im „Bild“-Podcast „Phrasenmänner“.


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Weiter gibt der Spieler von Borussia Mönchengladbach zu: „Ich dachte erst, er will einen Witz vorbereiten – ich habe das gar nicht verstanden und wenn sich einer bei dem Wort Spielermaterial angegriffen fühlt – dem kann ich auch nicht mehr weiterhelfen. Wenn zu mir einer ,Spielermaterial‘ sagt, denke ich nicht – bitte, ich bin ein Mensch. Ich glaube, wir sollten die Kirche im Dorf lassen“, so Kramer deutlich zu der losgetretenen Diskussion.

Auch Füllkrug schaltet sich mit ein

Jüngst hatte sich sogar Nationalspieler Niclas Füllkrug in die Diskussion mit eingeschaltet. Nach dem Last-Minute-Unentschieden gegen die Schweiz sagte der Stürmer grinsend gegenüber den Medienvertretern, dass er sich um die Personalsorgen in der deutschen Abwehr keine Sorgen machen würde, „weil wir echt gutes Spielermaterial haben“. Im Kreis der Nationalmannschaft ist das Thema also mit einem Lächeln vernommen worden.



Christoph Kramer selbst möchte nach der Diskussion an seinem Sprachgebrauch übrigens nichts ändern. Das Wort „Spielermaterial“ wird man in den EM-Analysen also weiter zu hören bekommen.