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Kreuzfahrt-Gäste erleben Preis-Schock! DIESES Land kassiert sie jetzt zusätzlich ab

Ein beliebtes Kreuzfahrt-Ziel verlangt jetzt noch mehr Geld von den Touristen. Pro Kopf und pro Nacht müssen sie draufzaheln.

© IMAGO/Pond5 Images

Kreuzfahrten: Diese Ziele sind besonders beliebt

Da dreht sich mal wieder die Preisschraube nach oben. Wer demnächst auf Kreuzfahrt fahren will, sollte Bescheid wissen, um sich auf die zusätzlichen Kosten vorbereiten zu können.

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Seit diesem Jahr müssen Kreuzfahrt-Gäste, die in den Norden reisen wollen, mehr Geld dafür einplanen. Viele dürften das allerdings noch nicht auf dem Schirm haben. Deshalb informiert MSC Cruises aus aktuellem Anlass noch einmal alle Betroffenen.

Kreuzfahrt-Gäste müssen neue Steuer zahlen

Die Reederei MSC Cruises erinnert alle Passagiere, die in diesem Jahr nach Island reisen wollen, an die seit Januar 2024 anfallende Beherbergungssteuer im Land. Seit diesem Jahr müssen Kreuzfahrt-Reisende, die sich innerhalb der isländischen Hoheitsgewässer bewegen, pro Kabine und Nacht zusätzlich 1.000 Kronen (ISK) zahlen.


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Das klingt jetzt nach viel, in Euro sind das jedoch „nur“ 6,70. Trotzdem. Bei der nun anstehenden elftägigen Fahrt mit der MSC Preziosa vom 1. bis 12. Juli beispielsweise macht das für die drei Tage im isländischen Gewässer 20,10 Euro pro Kabine extra. Während der Reise wird das Schiff in den Häfen von Reykjavik, Isafjördur und Akureyri anlegen.

Kreuzfahrt-Gäste müssen aufpassen

Die zusätzlichen Kosten kommen allerdings nicht von ungefähr. Das Land möchte damit den nachhaltigen Tourismus fördern. Darum sind von der Steuer auch alle Gäste aller Reedereien betroffen, die in einem Hafen auf Island anlegen. Die Kosten müssen selbstverständlich von den Reisenden selbst getragen werden. Außer sie wollen gar nicht vom Schiff an Land gehen, dann sind sie von der Steuer befreit.



Damit bei der nächsten MSC-Reise im Juli alles glattläuft, zahlt die Reederei allerdings die Steuer im Voraus und verrechnet sie danach mit dem Bordkonto, sobald sich die MSC Preziosa wieder außerhalb der isländischen Hoheitsgewässer befindet. Sollten Gäste also nicht von Bord gehen, sollten sie besser zuvor den Gästeservice informieren, wie „Kreuzfahrt-Aktuelles.de“ vorschlägt, damit ihr Bordkonto nicht belastet wird.