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DDR-Rezept: Rotkraut wie bei Oma

DDR-Rezept mit Kultstatus: Dieses Rotkraut ist ein ultimativer Klassiker – so kochst du es kinderleicht zuhause nach.

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Der Hype um sogenannte „Superfoods“ lässt nicht nach – diesen Titel bekommen vor allem Lebensmittel verliehen, die besonders nährstoffreich und gesund sind. Meist denkt man dabei aber eher an exotische Produkte wie Chia-Samen, Avocados oder Goji-Beeren. Doch viele „Superfoods“ finden sich auch quasi direkt vor der Haustür: Beispielsweise Rotkraut ist ein echter Alleskönner, denn in ihm stecken so einige Nährstoffe. Darüber hinaus ist Rotkraut ein echter Klassiker und aus der ostdeutschen Küche wohl nicht mehr wegzudenken. Läuft dir das Wasser im Mund zusammen? Wir liefern dir ein Rezept, wie du die kultige Beilage im Handumdrehen nachkochst.

Wie du dir schnell und einfach Rotkraut zubereiten kannst, liest du hier.

DDR-Rezept: Der Duft weckt nostalgische Gefühle

Mit dem Duft von Rotkraut dürften die meisten wohl echte Kindheitserinnerungen verbinden. Besonders in der Weihnachtszeit ist der Küchen-Klassiker sehr beliebt. Dabei kann man das Kraut vielseitig kombinieren – und es schmeckt natürlich nicht nur im Winter köstlich. In Ostdeutschland wird das Kult-Kraut gerne mit Klößen und Fleisch serviert. Doch die Beilage kannst du auch ganzjährig zu allen möglichen Gerichten servieren. Nach diesem Rezept von „ddr-rezepte.net“ brauchst du dafür nur folgende Zutaten:

  • 1 Rotkohl (etwa 1,5 kg)
  • 1 Esslöffel Schmalz oder Gänsefett (alternativ geht auch Butter)
  • 1 Zwiebel
  • 3 Äpfel
  • 2 Nelken
  • 2 Esslöffel Weinessig
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Zucker

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Beginnen wir mit den Vorbereitungen: Zunächst kannst du die Zwiebel fein hacken. Die Äpfel müssen geschält und in Scheiben geschnitten werden. Dann ist der Kohl dran – den schneidest du so fein wie möglich und entfernst dabei die besonders dicken Blattrippen, damit das Rotkraut schön fein wird.

Statt Wasser Rotwein verwenden

Dann musst du das Schmalz in einen großen Topf geben und warten, bis es flüssig ist. Wenn das der Fall ist, kannst du den Rotkohl dazu geben – es folgen direkt die Nelken, die Zwiebeln und die Äpfel. Anschließend kannst du alles mit einer Tasse heißem Wasser übergießen und es aufkochen lassen.


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Jetzt kann das Rotkraut mindestens 40 Minuten köcheln, dabei solltest du es allerdings gelegentlich umrühren. Wenn der Kohl fast weich ist, folgen Weinessig, Salz und Zucker. Dann solltest du das ganze nochmal etwa für 20 Minuten ziehen lassen. Wenn das Rotkraut fertig ist, müsste das Wasser dann vollständig aufgesogen sein. Guten Appetit!

Tipp: Wenn du statt Wasser Rotwein verwendest und zum Schluss noch drei Esslöffel Johannisbeergelee hinzufügst, wird das Rotkraut besonders lecker.