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Kreuzfahrt: Gäste verlassen Aida-Schiff – und leiden plötzlich unter einer unheimlichen Erkrankung

Nach dem Verlassen des Schiffes nach einer Kreuzfahrt berichteten einige Passagiere über merkwürdige Symptome.

© IMAGO/Martin Wagner

Kreuzfahrten: Diese Ziele sind besonders beliebt

Für viele Urlauber sind Kreuzfahrten die perfekte Art zu Reisen. Laut einer "Statista"-Umfrage ist unter deutschen Urlaubern die Karibik ein sehr beliebtes Reiseziel.

Wenn eine Kreuzfahrt ansteht, freuen sich viele Urlauber auf ein tolles Abenteuer mit vielen neuen Entdeckungen und einer gehörigen Portion Entspannung. Schließlich kann man an Deck so einiges erleben: Zahlreiche Pools, Spa-Behandlungen und eine exzellente Gastronomie sorgen auf Aida, Mein Schiff und Co. für einen unvergesslichen Urlaub.

Doch nicht alle Passagiere können den so genießen, werden doch durchschnittlich rund ein Drittel aller Reisenden während einer Schifffahrt seekrank, wie die AOK berichtet. Und einige Aida-Gäste leiden sogar noch zurück auf festem Boden unter einer eher unbekannten Krankheit. Nun erklärte ein Arzt gegenüber MOIN.DE, was wirklich dahinter steckt!

Aida-Gäste leiden auch nach Kreuzfahrt

In verschiedenen Kreuzfahrtforen berichten Passagiere immer wieder von ungewöhnlichen Symptomen, die nach der Reise auftreten. Dazu gehören Schwindel, Übelkeit und vergleichbaren Symptomen. Teilweise würden diese Beschwerden sogar noch wochenlang anhalten. In vielen Gruppen wird gerätselt, doch so wirklich wissen, was es damit auf sich hat, weiß niemand. MOIN.DE hat daher bei einem Arzt nachgefragt.


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Seekrankheit ist ein allgegenwärtiger Begriff und ist so ziemlich jedem Passagier geläufig. Doch dass es auch eine Landkrankheit geben soll, wissen die wenigsten. Normalerweise hält diese nur wenige Stunden nach dem Verlassen des Kreuzfahrtschiffes an. Sie zeichnet sich aus durch Schwindel, ein gestörtes Gleichgewichtsgefühl und ein anhaltendes Gefühl der Bootsbewegung, das viele auch nach Achterbahnfahren kennen. Doch manchmal halten die Beschwerden auch länger an – und das ist eine ganz bestimmte Krankheit.

Bislang ist nur wenig bekannt

Prof. Dr. med. Michael Freitag von der Abteilung Allgemeinmedizin der Universität Oldenburg erklärt gegenüber MOIN.DE, dass es sich dabei um das sogenannte „Mal-de-Debarquement-Syndrom“ handeln würde, was so viel wie „das Leid des vom-Schiff-Gehens“ bedeutet.


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Bislang gibt es außerdem keine eindeutigen Zahlen über die Häufigkeit der Beschwerden. Wenn man den vielen Internetforen glauben schenken mag, so treten diese aber häufiger auf, als manche denken. „Eine allgemeingültige, spezifische Therapie ist nicht bekannt“, erklärte Allgemeinmediziner. Was er bei Auftreten der Symptomen empfiehlt, kannst du in diesem Artikel von MOIN.DE nachlesen.