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Kreuzfahrt-Ärger an beliebtem Urlaubsziel – Touristen hören ganz genau hin

Der Kreuzfahrt-Ärger rund um die Beschränkungen für Palma de Mallorca scheinen nicht abzureißen. Die Diskussionen gehen weiter.

© IMAGO/Hans Blossey

Kreuzfahrten: Warum Urlaub auf hoher See so beliebt ist

Von Jahr zu Jahr stechen mehr Touristen in See. Kreuzfahrten werden weltweit immer beliebter. Auch immer mehr Deutsche machen Urlaub auf hoher See.

Wer eine Kreuzfahrt bucht, um dem Alltag zu entfliehen, der ist auf der Suche nach Ruhe, Erholung und einer stressfreien Zeit. Ärger können Urlauber in der Situation so gar nicht gebrauchen. Doch dieses beliebte Urlaubsziel kommt einfach nicht zur Ruhe und steht ständig im Debattierfeuer zwischen Regierung und Einzelhändlerverbände. Wie geht es für Touristen künftig an diesem Reiseziel weiter?

Mallorca gehört nach wie vor zu einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Ob per Flugzeug, mit dem Auto, oder sogar mit dem Schiff – den Touristen ist jeder Weg recht, um am Mittelmeer zu entspannen und die Sonne zu genießen. Aktuell geht jedoch das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen an der Balearen-Insel in die nächste Diskussionsrunde. Was steckt dahinter?

Kreuzfahrt-Touristen gespannt – wie geht es weiter

Auf der einen Seite fordern die Einzelhändlerverbände Pimeco, Afedeco und die „Confederación Balear de Comercio“ die Balearen-Regierung dazu auf, die aktuellen Beschränkungsreglungen für Kreuzfahrtschiffe in Palma nochmal neu zu bewerten. Der Hintergrund? Die Händler weisen darauf hin, dass der Kreuzfahrt-Tourismus in den vergangenen Jahren um satte 15 Prozent zurückgegangen sei, wie der „Express“ zuletzt berichtete. Eine Einschränkung der Kreuzfahrtindustrie schade dem Tourismus und dem lokalen Handel zunehmend.

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Den Kritikpunkt „Luftverschmutzung“ verargumentieren die Verbände mit einer als „gut“ eingestuften Luftqualität und dem zunehmenden Einsatz von umweltfreundlichen Technologien. Die Regierung hielt lange Zeit an den geltenden Beschränkungen fest.


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Wie es weitergeht, ob Touristen wieder mit mehr Kreuzfahrt-Routen in Richtung Palma de Mallorca rechnen können und wie die Regierung auf die Forderungen in Zukunft reagiert, ist bislang unklar. Es bleibt nur eins: Abwarten und die Situation weiterhin im Blick behalten.