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Kaufland, Aldi und Co: Hersteller vor dem Aus – jetzt herrscht traurige Gewissheit

Ein Konkurrent von Kaufland, Aldi und Co. hat jetzt endgültig den letzten Laden geschlossen. Trotzdem soll in Zukunft noch einiges passieren.

© IMAGO/Michael Gstettenbauer

NoName-Produkte von Lidl und Aldi: Wer steckt wirklich dahinter?

Wer auch regelmäßig nach preiswerterer No-Name-Ware aus Discounter und Supermarkt schaut, weiß vielleicht schon, dass hinter den meisten Billigprodukten große Markenhersteller stecken. Wie man sie erkennen kann und konkrete Beispiele haben wir im Video zusammengestellt.

Ein Konkurrent weniger für Kaufland, Aldi und Co. könnten man meinen. Aber bei genauem Hinsehen ist hier eine Handelskette vor dem Aus, die in einer eigenen Liga gespielt hat. In einer kleinen, innovativen Liga. Und da hat es am Ende nicht mehr für das große Feld gereicht. Jetzt herrscht traurige Gewissheit, dass der Supermarkt endgültig schließt.

Kaufland, Aldi und Co: Dieses Konzept gibt auf

Wie „Chip365“ berichtet, hat die Veganz Group AG ihren Filialbetrieb nun endgültig geschlossen. Die Handelskette war bis dato die erste vegane Supermarktkette in Europa und hat jetzt ihren letzten Standort an der Warschauer Straße in Berlin an einen Nachbetreiber verkauft.

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Die Veganz Group AG will sich jetzt auf das Markengeschäft konzentrieren und ihre Eigenproduktion pflanzlicher Produkte wie beispielsweise Mililk, der veganen Hafer Barista Milch, ausbauen.

Kaufland, Aldi und Co.: Veganz konzentriert sich jetzt auf Eigenproduktion

Die Veganz Group AG hatte zeitweise bis zu zehn Filialen in Europa. Ab dem Jahr 2013 trat Veganz auch als Großhändler in Erscheinung, welcher sich zum Auftrag machte, die pflanzliche Ernährung in deutschen Supermärkten einzuführen.

Bereits 2020 startete die Veganz Group AG mit der internen Produktion von eigenen veganen Produkten. Daran will man verstärkt festhalten. Das Unternehmen besitzt mittlerweile vier Produktionsstätten mit Produkten aus den Kategorien Ei-Alternativen, Fischalternativen, Fleischalternativen, Käsealternativen und Milchalternativen.


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Gründer sieht Abschied als Chance

„Mit unseren Markenprodukten im Handel können wir schnell und effektiv sehr viele Menschen erreichen, die vegane Produkte ausprobieren möchten. Aufgrund der großen Nachfrage nach unseren Eigenproduktionsartikeln war es für uns der nächste logische Schritt, das Filialgeschäft zu beenden. Ich danke allen Mitarbeitern, die uns in über 10 Jahren so engagiert begleitet haben“, bewertet Jan Bredack, Gründer und CEO der Veganz Group AG, den Abschied aus dem Filialgeschäft.