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„Bares für Rares“: Sensationsfund im Müll – Händler müssen tief in die Tasche greifen

Ein Müllfund sorgt bei „Bares für Rares“ für Furore. Die kleine Porzellan-Figur soll sich als Schatz herausstellen.

Porzellan
© Screenshot ZDF

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Manchmal braucht es nur ein gutes Auge und etwas Glück. Beides scheint „Bares für Rares“-Kandidatin Rosalia Zelenka im Überfluss zu besitzen. Die 62-jährige, einstige Tatortreinigerin aus Wien, fand das Stück, mit dem sie in der ZDF-Trödelsendung so richtig abräumen wollte, nämlich im Müll. Ein absoluter Glücksfund, wie sich später herausstellen sollte.

Doch beginnen wir mit der Expertise. Und da stellte sich verständlicherweise die Frage, was Frau Zelenka denn nun im Müllcontainer entdeckt hatte. Es war eine Porzellan-Figur. Und die kam bei „Bares für Rares“-Expertin Dr. Bianca Berding richtig gut an.

Containerfund bei „Bares für Rares“

„Diese Figur ist Teil eines Jahreszeiten-Zyklus“, erklärte die Kunstexpertin. Die Dame im gelben Kleid, die Rosalia Zelenka mitgebracht hatte, würde dabei den Herbst darstellen. Hergestellt worden war sie von dem Unternehmen „Wiener Keramik“ im Zeitraum rund um das Jahr 1912. Ein altes Stück also. Doch was könnte der Müll-Fund bringen? Und wie war eigentlich der Zustand?

Figur
Diese Figur fand sich im Müllcontainer. Foto: Screenshot ZDF

Schließlich hatte die ehemalige Tatortreinigerin 200 bis 300 Euro als Wunsch angesetzt. „Wunderbar, ich habe keine Schäden entdecken können. Wir haben hier bei der Glasur eine Unregelmäßigkeit, aber das war von Beginn an so“, schwärmte Berding. Na, dann sollte doch auch der Schätzpreis in die Richtung des Wunschpreises gehen. Ging er dann auch. Und sogar noch darüber hinweg.

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„Bares für Rares“-Händler zahlen über Schätzpreis

„Ich bin etwas über Ihrem Wunschpreis. Bei 350 bis 450 Euro“, so die „Bares für Rares“-Expertin. Und die sollte Rosalia Zelenka auch bekommen. Waren doch vor allem die Händler Roman Runkel und Julian Schmitz-Avila interessiert. Den Zuschlag bekam am Ende dann der Händler aus Bad Breisig.



Stattliche 500 Euro zahlte Schmitz-Avila. Und Rosalia Zelenka? Die konnte ihr Glück kaum fassen. „Ich habe damit gar nicht gerechnet, dass der Julian das kaufen wird. Aber offenbar hat ihm die Figur sehr gut gefallen. Und ich glaube, er wird das richtige damit anstellen“, grinste die glückliche Verkäuferin kurz nach der Verhandlung. Ende gut, alles gut.