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Bürgergeld-Empfänger gönnen sich Trip nach Paris: Es wird ein teurer Spaß

Die beiden Bürgergeld-Empfänger Carmen und Dieter wollen das erste Mal gemeinsam verreisen. Für das Paar geht es nach Paris.

Carmen Dieter
u00a9 RTLZWEI / UFA SHOW & FACTUAL

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Paris – die Stadt der Liebe, des Eiffelturms und der teuersten Boutiquen weit und breit. Ja, eine Reise in die französische Hauptstadt ist nicht billig. Im Gegenteil: Wenn man nicht aufpasst, können die Kosten für einen Kurztrip schnell horrende Höhen erklimmen. Dennoch wollen sich die Bürgergeld-Empfänger Carmen und Dieter diese Reise gönnen. Und sie haben es sich redlich verdient. Es ist ihre erste gemeinsame Urlaubsreise nach 28 Jahren Beziehung.

Somit ist die Reise für Carmen und Dieter, die von Bürgergeld sowie Verdiensten aus Dieters Maßnahme und Carmens Minijob leben, eine ganz besondere Auszeit vom täglichen Leben in ihrer Heimat, den Mannheimer Benz-Baracken. Und eine aufregende noch dazu.

Bürgergeld-Empfänger wollen nach Paris

„Was ich erwarte von Paris? Dass wir viel Spaß haben, dass wir viel zu sehen kriegen, ob das alles auch so ist, wie man es im Fernsehen zu sehen kriegt“, ist Carmen schon sichtlich nervös. Auch, weil sie für die Reise nur ein Budget von 500 Euro haben. In einer Stadt, in der süßer Crêpe gerne mal acht Euro kostet, keine besonders große Summe.

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Doch Dieter bleibt auf dem Teppich. „Was wir nicht haben, können wir nicht mitnehmen“, sagt der Bürgergeld-Empfänger, dessen Geschichte schon länger Teil der RTL-Zwei-Sozialreportage „Hartz und herzlich“ ist, deutlich. Und auch Carmen will sich davon nicht den Spaß nehmen lassen. „Sonst trinken wir nur Kaffee“, witzelt die 53-Jährige.

„Sonst musst du halt singen“

Doch sie hat noch andere Ideen. „Sonst musst du halt singen gehen auf der Straße, dann kriegst du dein Taschengeld zusammen“, schlägt sie ihrem Partner vor. Ob das klappt? Wohl eher nicht. „Wenn ich singe, jagen die mich gleich zum Teufel“, so Dieter darauf.



Und doch: Er hat schon Planungen für den perfekten Urlaub unternommen. So kaufte der Bürgergeld-Empfänger unter anderem ein kleines Schloss, das er mit den Initialen seiner Frau und sich versah und nun in Paris anbringen will. Wie romantisch – die kleinen Dinge sind halt immer noch die schönsten.