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Bürgergeld: Gericht will Arbeitsloser (19) Kind wegnehmen – Vater „am Explodieren“

Bürgergeld: Bei „Hartz und Herzlich“ droht der 19-jährigen Jasmin der Entzug des Sorgerechts für ihr Kind. Der Vater kann kaum ruhig bleiben.

© RTLZWEI / UFA SHOW & FACTUAL

Hartz und Herzlich & Armes Deutschland: Was ist Fake und was nicht?

Millionen sehen bei den Shows von "Hartz und Herlich" oder "Armes Deutschland" Menschen zu, die ganz unten sind. Wir zeigen in diesem Video, was an den Formaten echt ist und was nicht.

Keine leichte Zeit für die Bürgergeld-Empfängerin (früher Hartz 4) Jasmin. Die 19-jährige Mutter und ihr Ehemann Maik (20) haben einen einjährigen Sohn. Die kleine Familie lebt in Rostock am Limit, denn auch Maik arbeitet nicht.

Doch die Teenie-Eltern haben gerade ganz andere Probleme, wie in der RTL2-Doku „Hartz und Herzlich“ zu sehen ist. Das Gericht könnte ihnen das Sorgerecht für ihren Sohn entziehen.

Bürgergeld: Gericht will Jasmin Kind wegnehmen

Jasmins Familie ist diesbezüglich vorbelastet. Vor sechs Jahren musste ihre Mutter Sandra Ähnliches durchmachen. Drei ihrer Kinder wurden drei Jahre lang vom Jugendamt in Obhut genommen. Auch die Kinder ihrer älteres Tochter Cindy (also Jasmins Schwester) sind in Pflegefamilien untergebracht.

Jetzt droht auch Sandras Tochter Jasmin ein ähnliches Schicksal.

„Ich fühle mich ziemlich aufgeregt und angespannt vor dem Gerichtstermin, weil einfach immer noch die Angst besteht, dass irgendwas Schlimmes dabei entschieden wird, obwohl wir gesagt haben, dass wir in dieses Mutter-Vater-Kind-Projekt ziehen werden.“ Beim Mutter-Kind-Projekt dürften Jasmin und Maik den kleinen Lennox behalten und würden vermehrt betreut.

Die Bürgergeld-Empfängerin versucht, gelassen zu bleiben. „Es kann ja sein, dass der Anwalt sagt: ‚Ihr gebt euch wirklich Mühe, lassen wir so wie es ist.‘ Es kann aber trotzdem sein, dass der Anwalt sagt, ‚hier ist so viel passiert, die geben euch keine Chance“, sagt sie bei RTL2. Ihr Mann ist da schon angespannter.

Bürgergeld-Empfänger: „Ich bin am Exlpodieren!“

Maik: „Ich bin nicht entspannt. Ganz im Gegenteil. Ich bin innerlich am Explodieren! Doch nicht vor Wut, sondern vor Angst, wie seine Frau feststellt. Maik: „Ich rechne auch damit, dass sie uns den Kleinen wegnehmen. Das will meine Frau nur nicht hören.“

Auch Jasmins Mutter Sandra kann an nichts anderes mehr denken. Denn sie weiß schließlich, wie so etwas gefühlsmäßig in einer Mutter aussehen kann. „Die müssen sich alle zusammenreißen. Mal sehen, was dabei rauskommt. Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt. Weil noch einen Enkel verlieren, den ich nicht sehen darf, das wäre für mich scheiße.“



Wenige Stunden später ist der Gerichtstermin durch. Noch ist nicht alles aus für die jungen Eltern. Vor der RTL2-Kamera dürfen sie zwar keine Einzelheiten nennen, doch es sieht gut für sie aus, dass das Mutter-Kind-Projekt klappen könnte. Davor stehen allerdings noch einige interne Gespräche an.