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„Bares für Rares“-Kandidatin will 15.000 Euro: Dann bricht ihre Welt zusammen

Eine „Bares für Rares“-Kandidatin will unglaubliche 15.000 Euro für eine Statue haben. Doch es kommt zum bösen Erwachen.

© Screenshot ZDF

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Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft oftmals eine Lücke. Selten war diese aber so groß, wie bei „Bares für Rares“-Kandidatin Anita Lehrenfeld. Die 73-jährige Hauswirtschafterin aus Eitorf hatte nämlich extrem hohe Wertvorstellungen ihre Rarität betreffend. Zu hoch, wie ZDF-Expertin Frederike Werner später herausfinden sollte.

Doch um was ging es überhaupt? Anita Lehrenfeld hatte eine doch recht imposante Bronzefigur des Albertus Magnus mit zu „Bares für Rares“ gebracht. Die hatte sie vor vierzig Jahren vermacht bekommen, interessanterweise von der Frau des Kölner Künstlers Heinz Bentele.

„Bares für Rares“-Kandidatin will 15.000 Euro

15.000 Euro wollte die 73-Jährige für das einmalige Objekt haben. Doch ist das realistisch? Schließlich gehörte Bentele nicht zu den bekanntesten Künstlern. Überliefert ist lediglich, dass er sich durch schöne Bronzen auszeichnete.

albertus magnus
Der Albertus Magnus sollte ein neues Zuhause finden. Foto: Screenshot ZDF

Schön war die Figur auch, die nun in den Pulheimer Walzwerken stand. Doch auch so teuer? Nicht wirklich, so Frederike Werner. „Also auf jeden Fall kann man sagen, dass es sich um ein Hauptwerk handelt von Heinz Bentele, was sich sehr deutlich gegenüber seinem restlichen Wert abhebt. Sicherlich auch vom Preis, wenn man seine Werke anschaut, es gibt Statuetten, es gibt mittelgroße Figuren, die werden sehr niedrig gehandelt. Im niedrigen dreistelligen Bereich“, erklärt Frederike Werner.

3.000 statt 15.000 Euro

Das klang jetzt nicht besonders Mut machend. Und es wurde auch nicht besser. Lediglich 3.000 bis 4.000 Euro konnte die Kunst-Expertin ansetzen. Ein harter Schlag in die Magengrube für Anita Lehrenfeld, die sich bekanntlich deutlich mehr erhofft hatte und für die, ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, eine Welt zusammenbrach.



Verkaufen wollte sie trotzdem. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich auch zuletzt. An die gewünschten 15.000 Euro kamen jedoch auch die „Bares für Rares“-Händler nicht heran. Lediglich 3.000 Euro zahlte Julian Schmitz-Avila schlussendlich.