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Bürgergeld-Empfängerin aus Düsseldorf nimmt Obdachlosen auf: Sie wird es bitter bereuen

Bürgergeld-Empfängerin Tanja aus Düsseldorf hat ein großes Herz und nimmt einen Obdachlosen bei sich auf. Ein großer Fehler.

© RTLZWEI / UFA SHOW & FACTUAL

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Bürgergeld-Empfängerin Tanja aus dem Düsseldorfer Stadtteil Holthausen hat ein großes Herz. Trotz wenig Geld hilft die 52-Jährige, wo sie kann. Doch manchmal wird die Gutmütigkeit der Frau, deren Leben von der RTL-Zwei Sozialreportage „Hartz und herzlich“ begleitet wird, auch schamlos ausgenutzt. So wie in der Episode „Düsseldorf (2)“, die der Sender am Dienstag (30. Januar 2024) ausstrahlt, zu sehen.

Was war geschehen? Beginnen wir von vorne. Seit Jahren schon kennen sich Bürgergeld-Empfängerin Tanja und der Obdachlose Sven bereits. Seit 17 Jahren sind sie gute Freunde. Zuletzt konnte Sven einen Keller in dem Mehrfamilienhaus bewohnen, in dem auch Tanja eine Wohnung hat.

Bürgergeld-Empfängerin nimmt Obdachlosen auf

Doch nun ist damit Schluss. Sven muss raus. Einen neuen Unterschlupf zu finden, ist für den Wohnungslosen in einer Stadt wie Düsseldorf jedoch nahezu unmöglich. Nur gut, dass Tanja wieder eine Lösung weiß. Sie lässt Sven bei sich einziehen. Da jedoch alle Zimmer bereits durch sie und ihren 19-jährigen Sohn Leon belegt sind, bleibt Kumpel Sven nur das Bad. Das jedoch ist nach kurzer Zeit nicht mehr in dem Zustand, in dem es die 52-Jährige gerne hätte.

++ Bürgergeld-Empfänger in Geldnot – „Was soll ich mir denn bald noch leisten?“ ++

Gegenüber Nachbarin Sarah klagt die Bürgergeld-Empfängerin ihr Leid. Wie ein Messie-Raum sehe ihr Badezimmer nunmehr aus. Unhaltbare Zustände, wie sie findet. Zurecht. Klamotten liegen wild auf dem Boden verteilt, leere Bierflasche stehen in der Ecke, Haare liegen in Büscheln im Waschbecken, ihre Wäsche stinke so sehr, sagt Tanja, dass sie sie direkt noch einmal waschen müsse.

Bürgergeld-Empfänger schimpft: „So sah mein Badezimmer noch nie aus“

„So sah mein Badezimmer noch nie aus“, schimpft die 52-jährige Bürgergeld-Empfängerin. Und auch Nachbarin Sarah ist sichtlich fassungslos. „Ich bin entsetzt“, ruft sie, hält sich die Hand vors Gesicht. Wie soll es nur weitergehen?



Sven jedenfalls scheint den Ernst der Lage verstanden zu haben. Er verspricht, Ordnung schaffen zu wollen. Bleibt nur zu hoffen, dass dieses Versprechen kein leeres bleiben wird.