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Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers geht – SO soll ihre letzte Sendung ablaufen

Nach 19 Jahren hört Judith Rakers als Tagesschau-Sprecherin auf. Nun hat sie verraten, wie ihre letzte Sendung aussehen soll.

© IMAGO/Future Image

Das ist Judith Rakers

Für viele ARD-Zuschauer ist es ein Schock: Judith Rakers verkündet nach 19 Jahren ihr Aus bei der „Tagesschau“. Am 15. August 2005 feierte sie ihre Premiere bei Deutschlands meistgesehener Nachrichtensendung. Drei Jahre später moderierte sie die Hauptausgabe – bis heute.

Doch am 31. Januar soll die letzte „Tagesschau“-Sendung mit der Kult-Moderatorin über die Bühne gehen. Wie sich Judith Rakers ihre Abschiedsfolge vorstellt, hat sie beim „Kölner Treff“ am Freitagabend (19. Januar) im WDR verraten.

„Tagesschau“-Moderatorin Judith Rakers über ihren Abschied

Am Mittwoch (17. Januar) war Judith Rakers bereits zum letzten Mal im „ARD-Morgenmagazin“ zu sehen. Dort schalteten die Moderatoren Till Nassif und Anna Planken zu der 48-Jährigen ins „Tagesschau“-Studio nach Hamburg. Die Kollegen überraschten sie mit der Aufzeichnung ihres ersten Auftritts im ARD-Frühstücksfernsehen am 2. Mai 2006. „Wir sagen jetzt schon, dass wir dich sehr vermissen werden“, so Till Nassif, die damit wohl auch vielen Zuschauern aus dem Herzen sprach. Rakers kullerten ein paar Tränen über die Wange.

Doch wenn ihr großer Moment am 31. Januar in der „Tagesschau“ gekommen ist, dann wünscht sich Rakers einen dezenteren Abgang. „Ich würde mich am liebsten ganz sang- und klanglos verabschieden. Ich finde immer, dass die Nachricht der Star bei der Tagesschau ist. Wir treten in unserer Rolle als Nachrichtensprecher in den Hintergrund vor dem Weltgeschehen, dass ich etwas komisch finden würde, wenn ich die Aufmerksamkeit auf mich lenken würde“, erklärt sie auf Nachfrage von „Kölner-Treff“-Moderatorin Susan Link.

So emotional verabschiedeten sich ehemalige ARD-Moderatoren

Kaum vorstellbar, dass die ARD ihre langjährige Tagesschau-Sprecherin wirklich so „sang- und klanglos“ gehen lassen will, wie sie sich das wünscht. Denn sie ist nicht die erste „Tagesschau“-Legende, die sich verabschiedet. 2020 war für Jan Hofer nach 35 Jahren Schluss. In seiner letzten Sendung richtete der Moderator noch ein paar dankende Worte an Fans und Kollegen.



Noch feierlicher und emotionaler verlief der Abschied von Caren Miosga. 16 Jahre lang moderierte sie die „Tagesthemen“ und war zum Schluss den Tränen nahe. Denn plötzlich kam eine Anmoderation von „Tagesschau“-Chefsprecher Jens Riewa, mit der die 54-Jährige nicht gerechnet hatte. Nach ein paar persönlichen Anekdoten überreichte er Miosga den „Preis für unendliche Sympathie und Empathie“ in Form eines Snoopy. Die Moderatorin war sichtlich gerührt von der Aktion. Bleibt also abzusehen, was sich die Kollegen für Judith Rakers einfallen lassen.